Subbase Shambala Solo Gerätebase

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Subbase Audio Manufaktur Shambala Solo Gerätebase

Selten war eine redaktionsinterne Diskussion so schnell beendet wie vor einem halben Jahr, als es darum ging, den Gewinner des FIDELITY-Awards für das beste Audio-Rack zu küren.

Subbase Audio lieferte mit dem Shambala (FIDELITY Nr. 23) die perfekte Symbiose aus Funktion und Ästhetik – da konnten wir bei der Award-Vergabe gar nicht anders. Aber zu Recht fragten Sie uns: Was wird aus meinen schweren Monoendstufen, die es gewohnt sind, neben den Lautsprechern zu stehen? Ein Umstand, der natürlich auch Thomas Schlipper, dem Mastermind hinter den Kreationen von Subbase Audio, nicht entgangen war.

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Subbase Shambala Solo Gerätebase

Aus diesem Grund gibt es Shambala auch solo in entsprechender Form für einzelne Geräte, Endstufen bieten sich hier regelrecht an. Thomas Schlipper gibt die maximale Traglast einer Shambala Solo selbstbewusst mit „eigentlich nicht definiert“ an, was so viel heißen soll wie: „Sie tragen bedenkenlos auch 120 Kilo.“ So schweres Gerät hatte ich gar nicht zur Verfügung, die Audia Flight Strumento No.4 mit ihren immerhin 90 Kilo markiert zurzeit das Maximum im Redaktions-Hörraum. Die Shambala Solo schultert die italienische Endstufe provozierend gelassen, ohne das geringste Ächzen von sich zu geben. Sehr vertrauenerweckend.

Die tragenden Flächen der Shambala Solo bestehen aus Multiplexplatte, die von einem Sandwich aus Aluminium und schwarzem Acryl an den Seiten gehalten werden. Auf der Unterseite befinden sich Gewindeaufnahmen für beiliegende Edelholzkegel, von oben kann man das originelle Furnier bewundern, das durch eine Intarsie aus schwarz eloxiertem Aluminium, wie bei unserem Testmuster, oder poliertem Edelstahl getrennt wird. Materialwahl – auch wenn jedes Bauteil aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ausgewählt wurde – und die exquisite Verarbeitung sorgen zwar dafür, dass die Basen von Subbase Audio fantastisch aussehen, und sind vermutlich Faktoren, die den Preis ein wenig treiben, doch den Schlüssel zum Geheimnis der klanglichen Vorzüge, das die Kreationen von Thomas Schlipper auszeichnet, findet man dort nicht. Im Gegenteil, das Multiplex verbirgt es sogar: Eingebettet ins Innere der Tragflächen sorgt die berühmte Subbase-Matrix für harmonisierenden Ausgleich oder für ein „homogenes Resonanzspektrum“, wie Thomas Schlipper es ausdrückt.

Subbase Shambala Solo Gerätebase

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Statt Resonanzen abzuleiten oder nur zu dämpfen prozessiert er sie in einen ausgewogenen Zustand.
Das hat immer eine hörbare Verbesserung zur Folge, weshalb wir die Tonmöbel von Subbase Audio so sehr schätzen. Auch vergleichsweise günstige CS-845M-Röhren-Monos von Cayin wirken sofort strukturierter und vor allem im Hochton transparenter. Noch verblüffender wirkt die Shambala Solo allerdings, wenn ihre Traglast wirklich hochwertig ist. Canever Audios La Scala (Test S. XXX) belegt mit Netzteil und Verstärkersektion beide Basen und spielt – obgleich vorher schon auf überragendem Niveau – wie befreit auf. Klavierläufe perlen quicklebendig aus den Piega Coax 511, und John Coltranes Saxofon jagt einem wohlige Schauer über den Rücken.

Es scheint, als würde die Shambala Solo auf Eigenheiten jedes Gerätes auf geradezu geheimnisvolle Weise individuell eingehen. Während nämlich die Cayin-Monos tatsächlich offener klangen, sich auch tonal ordneten, ist es bei La Scala ein weniger spezifischer als vielmehr universeller Fortschritt. Die Bühnendarstellung wirkt noch übersichtlicher, der musikalische Fluss noch natürlicher, die unglaubliche Bandbreite dieser Endstufe erscheint nicht mehr unüberschaubar, sondern kartografiert. Ein ganz persönliches HiFi-Highlight ereignet sich dann mit der Audia-Flight-Stereoendstufe Strumento No.4, die erst kürzlich eintraf und in diesem Moment eigentlich noch gar nicht richtig warm ist. Einfach auf dem Boden platziert, musiziert der 90-Kilo-Bolide schon wie aus einer anderen Welt. Kraft, Eleganz, Gefühl und Geschwindigkeit – die Audia Flight hat alles davon im Überfluss. Eine wirkliche Einheit wird daraus aber erst auf einer Shambala Solo. Der Eingriff oder besser die Schutzwirkung der Base ist gleichzeitig subtil und maximal, sie verbindet sich mit der Strumento-Endstufe wie ein komplementärer DNA-Strang und erweckt sie – sehr pathetisch formuliert – aus der bloßen Existenz zum Leben. Je anspruchsvoller die Aufgaben werden, umso verblüffender die Wirkung der Shambala Solo.

 

Gerätebase Shambala Solo, Ausführungen: Edition grey Maser, Edition Nero, Makassar oder Fineline schwarz, Maße: individuell, Preis: ab 2000 €

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www.subbase-audio.de

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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