Messenachlese 6/20: HMS, Finkteam

Leo passt auf!

Die schwarze Tasche bellt! Aus seiner Reisetasche heraus versucht der süße kleine Leo – der eigentlich Leonid heißt und stolz ein eigenes Zugangsschildchen trägt – mit energischem Gebell für Recht und Ordnung auf dem HMS-Stand zu sorgen. Nur allzu gern würde sich Hans M. Strassner, der mit Gemahlin samt Tochter und seinem HMS-Team angereist ist, auf Wachhund Leo verlassen können.

High End München 2018 HMS

Doch in diesem Jahr ist nicht nur ein sehr wertvolles, weil brandneues und „noch knapp bevorratetes“ Verbindungskabel im Messetrubel verschwunden, sondern auch einer der begehrten FIDELITY AWARDs zu Bruch gegangen. Wie zu vernehmen war, soll der wachsame Leo noch versucht haben, den Sturz abzumildern, doch er war wohl einfach nicht flink genug zur Stelle … Abgesehen davon ist aber das Publikumsinteresse an den neuen Kabelserien und Netzprodukten von HMS enorm, der Gesprächsbedarf bei Fans und Skeptikern groß und die Laune des Kabelgroßmeisters aus Leverkusen insgesamt unerschütterlich. Leo entspannt sich nach einem kurzen Ausflug bei den Standnachbarn mittlerweile wieder friedlich in seiner Lieblingsreisetasche – mit wachsamem Blick, versteht sich.

Leo hätte sich natürlich auch beim FinkTeam nützlich machen können, doch dort sorgt Karl-Heinz Fink schon selbst für klare Ansagen. Auf der HIGH END 2018 stellt der Zwei-Meter-Mann einen neuen Lautsprecher seines Teams vor. Nach dem im letzten Jahr vorgestellten und ursprünglich „nur“ als hauseigene Referenz konzipierten Dreiwege-„Urviech“ namens WM-4, ist nun eine vergleichsweise kompakte Zweiwege-Skulptur an der Reihe, die auf den schönen, leicht sci-fi-angehauchten Namen Borg hört.

High End München 2018 Finkteam

Die Borg ist knapp über einen Meter hoch und kostet pro Paar 24000 Euro, orientiert sich klanglich selbstredend an der großen Schwester und ist bis ins Detail durchkomponiert. Sie steckt voller sinnvoller und im doppelten Sinne „belastbarer“ Details – und sieht, mit Verlaub, auf den ersten Blick ein kleines bisschen nach Designer-Sarg aus. Karl-Heinz Fink ist das natürlich völlig wurscht, weil die Gestaltung des hoch talentierten Zweiwegerichs aus akustischen Gründen genau so und nicht anders auszusehen hat. Und Recht hat er, wie eigentlich immer.

High End München 2018 Finkteam

Zudem weiß die Borg mit inneren Werten zu faszinieren: Tieftöner und Spulen beispielsweise lässt das – auf der HIGH END übrigens komplett versammelte und absolut “international“ besetzte – FinkTeam gerne durch die Zuschauerreihen gehen, um ein haptisches Gefühl für die hier gebotene Qualität zu vermitteln. Leider reicht meine Zeit heute nicht für einen ersten Höreindruck, doch nach all den Erfahrungen mit dem FinkTeam und der gewaltigen WM-4, vor allem aber nach einer launigen und emotional ansprechenden Lobrede von Ken Ishiwata über seinen „Freund Karl-Heinz“ kann ich es kaum erwarten, die Borg vom FinkTeam in Ruhe kennenzulernen.

High End München 2018 Finkteam

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www.hmselektronik.eu

www.finkteam.com

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