Vertigo Trombone Quartet
Vertigo Trombone Quartet – Developing Good Habits nwog, 2014

Jazzidelity: Vertigo Trombone Quartet – Developing Good Habits

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Jazzidelity: Vertigo Trombone Quartet – Developing Good Habits

Kann man nur mit vier Posaunen wirklich Musik machen? Klar: Man kann Choräle spielen. Aber das war es nicht, was diese vier Super-Posaunisten im Sinn hatten, als sie in Zürich ihr Quartett gründeten. Ihre eigene Musik wollten sie präsentieren, jenseits der Konventionen des Jazz, ohne die Klischees des Posaunenchors und fern der üblichen Aufgabenstellungen ihres Instruments.

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Vertigo Trombone Quartet
Vertigo Trombone Quartet – Developing Good Habits
nwog, 2014

Nils Wogram, Andreas Tschopp, Jan Schreiner und Bernhard Bamert betreten definitiv Neuland, finden neue Wege, erfinden neue Stile – und das in jedem einzelnen der 14 Stücke. Dabei spielen Improvisationen oder Sound-Experimente gar keine große Rolle. Viel wichtiger sind die kompositorischen Facetten dieses ungewöhnlichen Zusammenspiels: seine polyphonen, harmonischen, rhythmischen, auch minimalistischen Möglichkeiten. „Bernhard ist viel mehr auf der Seite der E-Musik, ich habe eher Stücke im Sinne des Jazz geschrieben“, sagt Nils Wogram. Aber so klar lässt sich das gar nicht trennen. Das Vertigo Trombone Quartet spielt kurzweilige, rhythmusbetonte Kammermusik mit improvisierten Soloparts. Es entdeckt dabei auch die perkussiven Aspekte der Posaune und vergisst nicht ihre humoristische Seite. Dass ein im Jazz beheimatetes Posaunenquartett auf diesem Niveau musiziert, war bisher kaum vorstellbar. Aber wenn es das tut – mit dieser solistischen Eleganz, diesem technischen Können, dieser klanglichen Differenzierung, diesem homogenen Zusammenklang –, ist es sogar eine Konkurrenz fürs klassische Streichquartett. Nils Wogram und seinen Kollegen ist – kompositorisch und spieltechnsich – etwas ganz Besonderes gelungen.

 

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Dieser Beitrag erschien ursprünglich in FIDELITY Nr. 13 (3/2014)

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