Signalkabel in-akustik Exzellenz

„Kabel klingen nicht, und damit basta!“, sagen logikgesteuerte Technokraten.

„Kabel beeinflussen die gesamte Performance einer Vorführung!“, halten jene dagegen, die ihre Gartenkräuter bei Vollmond rupfen. So beginnen Glaubenskriege. Fest steht: Kabel sollen dafür sorgen, dass das Signal unbehelligt von der Quelle bis zu den Lautsprechern kommt, ohne dass zweifelsohne vorkommende Störungen aus dem Funk- oder Stromnetz es beeinträchtigen. Ob dann verschiedene Strippen unterschiedlicher Preisklassen in der Blindverkostung immer unterscheidbar sind, steht auf einem anderen Blatt.
Gibt’s da nicht was von in-akustik? Im Angebot des Schwarzwälder Verbindungsprofis finden sich viele Produkte, die das Gleiche können wie Produkte anderer Anbieter, die aber ein Vielfaches kosten. Bestes Beispiel ist aktuell die Exzellenz-Serie. Sicher bekommt man eine textile Ummantelung, vierfache Abschirmung, bombenfest sitzende Stecker und eine gewisse Unflexibilität auch anderswo, doch kaum zu diesem Kurs! Und erst recht nicht mit einem soliden versilberten Kupferdraht als Innenleiter. Alles keine esoterischen Zutaten, sondern bewährte Technik, konsequent durchdacht.
So macht der Exzellenz-Kabelsatz schon Eindruck, ohne einen Ton gespielt zu haben und noch bevor er mit etwas Mühe aufgrund des störrischen Verhaltens in den staubigen Gefilden hinter dem Rack verschwindet. Die massiven Innenleiter und der doppelte Koaxialaufbau helfen zwar gegen hochfrequente Einstrahlungen, schränken die Biegsamkeit der Kabel aber ganz gehörig ein.
Im Wohnzimmer ist zwischen Festplatte, Streamer und Verstärker genug Platz für weite Kabelradien. Nach erfolgreicher Verknüpfung aller Geräte kann ich beim ersten Check nicht direkt sagen, dass sich eine nennenswerte Änderung zu meinen eigenen, nicht eben billigen Kabeln einstellt. Vergessen wir mal die erschöpfend geäußerten Meinungen zur Einspielzeit und kristallinen Ausrichtung, die Mantras des sogenannten Burn-in-Vorgangs. Ich habe die exzellenten in-akustik-Strippen während der ersten vier Wochen einfach komplett vergessen, habe täglich zufrieden Musik gehört und wurde erst beim überfälligen Staubwischen an deren Anwesenheit und den drohenden Abgabetermin erinnert. Vermisst habe ich in der Zeit nichts in meiner Musik, hatte es allerdings auch nicht darauf angelegt, irgendwelche Unterschiede hören zu wollen. Erst nach Wochen war ich neugierig genug, mich damit zu beschäftigen, ob überhaupt ein Unterschied zwischen den einzelnen Verbindern auszumachen ist. Immer schön im Turnus von zwei Stunden mal mit dem, dann mit den anderen Kabeln die gleichen Titel gehört. Und mehrfach tippte ich falsch, wenn es darum ging, ob die Kabel jetzt aus Übersee oder dem Schwarzwald kommen. Wenn überhaupt ein Unterschied vernehmbar war, dann der, dass es mit den in-akustik-Verbindern zwischen Streamer, Festplatte und Amp einen Hauch erdiger wirkte. Man musste die Titel schon sehr gut kennen, um zu hören, ob hier der Bass mehr knarzte, dort die Snare etwas präsenter gerührt wurde. Was angesichts der studentenkompatiblen Preisgestaltung eine veritable Überraschung darstellt.
Bleibt als Fazit: in-akustik liefert mit der Exzellenz-Serie ein in allen entscheidenden Parametern perfektes Kabel, sofern man esoterische Ansprüche an Material und Haptik außen vor lässt. Es muss nicht immer Einhornhaar und Feenstaub zum Einsatz kommen, um richtig fein Musik zu hören. Probieren Sie es aus!

 

Signalkabel in-akustik Exzellenz
Preise: Cinch 100 € (0,75 m)
XLR 150 € (0,75 m)
USB 50 € (1,5 m)
S/PDIF, Cinch 60 € (0,75)

in-akustik Gmbh & Co.KG
Untermatten 12–14
79282 Ballrechten-Dottingen

 

Telefon 07634 56100

www.in-akustik.de

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