Audiodata Salzburg

Handgemachtes High-End „made in Austria“ mit deutschen Wurzeln

Maschinelle Massenfertigung überlässt man anderen: Bei der seit 2014 in Salzburg beheimateten Schallwandler-Manufaktur Audiodata Lautsprecher GmbH setzt man auf höchstwertige Handarbeit, wie man sie von einem Unternehmen mit über 35-jähriger Historie erwarten kann.

Audiodata Salzburg

Audiodata Salzburg: Franz Stöger und Hannes Palfinger mit Fimengründer Peter Schippers (v.l.n.r.)

Begonnen hatte es 1982 in Aachen, als Peter Schippers zusammen mit Detlef Schmidt die „Lautsprecher GbR“ gründete: Die beiden HiFi-Visionäre zählten zu den ersten, die den damals nagelneuen Mikrocomputer nicht nur zur Lautsprecher-Entwicklung, sondern auch zur Programmierung einer Messtechnik-Software einsetzten und so reproduzierbare Bedingungen für den Lautsprecherbau schufen. Die kleine Audiodata „Bijou“ von 1986 markierte den Durchbruch in einem Markt, in dem der Unterschied zwischen bloßem HiFi und High-End immer deutlicher zutage trat. 1989 wurde aus der „Lautsprecher GbR“ die Audiodata Elektroakustik GmbH, 1993 trat Detlef Schmidt aus der Firma aus, Peter Schippers blieb alleiniger Gesellschafter.

Einen besonderen Meilenstein markierte 1996 der von vornherein als Referenzprodukt geplante Standlautsprecher Elance mit zugehörigem Bassmodul Soutien 4s: Erstmals kam eine sogenannte Simulationssoftware zum Einsatz. Mit damals modernsten Programmen und damit erstellten Ersatzschaltbildern höchster Genauigkeit simulierte Audiodata die wichtigen Entwicklungsphasen der Elance am Computer und berechnete auch Varianten und Kombinationen vorab. Die besten Ergebnisse wurden realisiert und in der Praxis optimiert.

Schippers verfolgte den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und schuf in den Folgejahren anspruchsvolle Superboxen wie die Sculpture (2000) und die Avance (2004), in der erstmals ein mit dem norwegischen Chassisspezialisten Seas zusammen entworfener Dual-Koaxialtreiber zum Einsatz kam. Dieser Treiber verkörpert das Ideal der unbedingt zeitrichtigen Punktschallquelle als oberstes Primat und Garantie für überlegene Räumlichkeit.

Und damit das Potenzial der Schallwandler nicht schon an der Quelle verschenkt wird, schufen Peter Schippers und sein Team mit dem AudioVolver einen computerisierten Filter, der bereits das Eingangssignal von Klangbeeinträchtigungen befreit. Passenderweise kam 2013 noch ein Musikserver hinzu, wie alle Audiodata-Produkte ein messwertoptimiertes No-Nonsense-Produkt mit äußerst hohem Nutzwert und einfacher Bedienbarkeit.

Audiodata Salzburg

Hannes Palfinger

Der Generationswechsel wurde 2014 vollzogen, als die Audiodata-Lautsprechersparte in die Hände des österreichischen Familienunternehmens Palfinger AG überging. Die beschäftigt sich eigentlich mit der Herstellung von Knickarmkränen, was jedoch kein Hindernis darstellt, um künftig auch ein Wort bei der höchstwertigen Wiedergabe von Musik mitzureden. Denn der ursprüngliche Anspruch, Schallwandler zu bauen, die im weltweiten Vergleich Spitzenpositionen in Sachen Klang und Verarbeitung einnehmen, wird von der Audiodata Lautsprecher GmbH nahtlos fortgeführt, ohne das reiche technologische Firmenerbe darüber zu vergessen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ältere Lautsprecher-Modelle aus dem Hause Audiodata auf den neuesten Stand der Entwicklung bringen zu lassen – ein ebenso sympathisches wie selbstbewusstes Credo, das auf Firmengründer Peter Schippers zurückgeht. Der blieb der Audiodata Lautsprecher GmbH weiterhin als technischer Berater erhalten.

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Franz Stöger

Auch die neue Firmenspitze kann für sich beanspruchen, überaus affin für High-End in seiner perfektionierten Form zu sein: Hannes Palfinger ist studierter Maschinenbauer und Betriebswirt und interessierte sich schon Ende der 1980er Jahre für ausgefeilt gutes HiFi-Equipment. Sein Partner Franz Stöger betrieb jahrelang das Vöcklabrucker HiFi-Studio „Tonart“ – und handelte mit den Produkten der Firma Audiodata Elektroakustik GmbH. Palfingers und Stögers gemeinsames Ziel wirkt ambitioniert: Das Gespann will nichts weniger als den besten Lautsprecher der Welt entwickeln und bedient sich dabei zentraler Audiodata-Errungenschaften wie sensorgeregelter Bässe, der Gehäusedämpfung mittels Stahlkugelmatten und vor allem der zeitrichtigen Wiedergabe durch Dual-Koaxialchassis. Zum Start der neuen Audiodata-Ära wurde 2015 die Master One präsentiert, zunächst in einer teilaktiven Version, die ein Jahr später um eine passive Version ergänzt wurde – zu Paarpreisen zwischen 75.000 und 96.000 Euro.

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Brigitte Palfinger

Das ausgesprochen elegante Design stammt von dem mehrfach ausgezeichneten Belgier Stan Maes, der nicht nur auf ein „Familiengesicht“ der Lautsprecher achtete, sondern auch jeder Produktlinie unverwechselbare Merkmale mitgegeben hat. Zum selbst gesetzten Premium-Anspruch gehört zudem, dass die Lautsprechergehäuse in einer Vielzahl von Oberflächen-Ausführungen ganz nach Kundenwunsch erhältlich sind. Allen Modellen gemeinsam sind sorgsam schalltechnisch getrennte Innenkammern, durch die der Bassbereich, der für Mitten und Höhen zuständige Koaxialtreiber sowie die Frequenzweiche sorgsam voneinander getrennt bleiben und sich gegenseitig nicht beeinflussen können. Der Basspräzision und der Dynamik kommt zugute, dass der Sockel der Standlautsprecher grundsätzlich aus besonders stabilen Materialien wie Aluminium oder Stahl gefertigt wird.

Eines der härtesten Metalle kommt für die speziell entwickelten Hochtöner-Membranen zum Einsatz: Beryllium, aus dem im Lauf der High-End-Geschichte schon manche fein klingende Chassis entstanden. Mitteltöner aus Magnesium zeugen vom Bestreben der Audiodata-Entwickler, ein möglichst sauberes Resonanzverhalten zu erzielen, wozu auch der Schwingspulenträger aus dem besonders steifen Kapton sein Teil beiträgt. Lohn des enormen Aufwandes ist ein klarer, extrem detaillierter Mitteltonbereich mit hoher Auflösung.

Die Basschassis sind bei Audiodata entweder passiv oder teilaktiv mit Sensorregelung zu haben. Dabei stammen die passiven Lautsprecherchassis aus norwegischer Handfertigung, ihre teilaktiven Pendants entstehen in Österreich und Deutschland. Audiodata bezeichnet vor allem die teilaktive Ausführung als „Maß aller Dinge“: Hier wird auf Geschwindigkeit, Straffheit und maximale Präzision gesetzt – bis hinunter zu Kirchenorgel-tauglichen 20 Hertz. Durch einen speziellen Geschwindigkeits-Aufnehmer in der Schwingspule der Tieftöner werden Ist- und Sollwert permanent verglichen und bei Bedarf blitzschnell nachgeregelt. Dass die Innenverkabelung aus teflonisoliertem Kupfer höchsten Reinheitsgrades besteht und bei den auf Bi-Wiring beziehungsweise Bi-Amping ausgelegten Lautsprecherterminals die Topausführungen des deutschen Spezialisten WBT zum Einsatz kommen, passt ins highendige Bild einer Firma, die bei ihren Erzeugnissen keine Kompromisse akzeptiert.

Audiodata Salzburg

Was keineswegs heißt, dass die unüberhörbaren Audiodata-Vorzüge in Sachen Klang sich nicht auch „eine Nummer kleiner“ umsetzen lassen: So wurde auf der jüngsten HighEnd in München die „Audio Art“-Linie präsentiert. Mit ihr wendet sich die Salzburger Schallwandlerschmiede an Kunden, die auch in kleineren Räumen nicht auf den besonderen Audiodata-Klang verzichten wollen. Die „Art One (pa)“ und „Art One (p)“ – wiederum teilaktiv beziehungsweise passiv ausgelegt – besitzen praktisch alle Vorzüge ihrer großen Schwestern in kleineren Gehäusen mit typischem Standlautsprecherdesign. Wo es sinnvoll erscheint, kommt Aluminium zum Einsatz, die Koaxialtreiber sind in bewährter Manier mit Beryllium-Höchtöner und Magnesium-Mitteltöner ausgestattet. Ergänzend wird 2018 der „Art Woofer“ präsentiert, der den Bassbereich wohldosiert unterstützt und nicht zuletzt als Ergänzung zum ebenfalls für 2018 geplanten Regallautsprecher „Art Two“ gedacht ist. Die Paarpreise der kompakteren Audiodata-Modelle bewegen sich zwischen 29.500 und 45.000 Euro, die Preise für Subwoofer und Regallautsprecher werden derzeit noch ermittelt.

Im Mittelpunkt steht bei Audiodata immer die Kundschaft; Sonderwünsche beispielsweise in Sachen Oberflächenlackierung stellen überhaupt kein Problem dar. Und wer die Premium-Schallwandler schon in der Vergangenheit für sich entdeckt hat, darf beruhigt davon ausgehen, dass er sich jetzt und auch in Zukunft auf die vielfach gerühmten Serviceleistungen und eine gesicherte Ersatzteil-Versorgung verlassen kann, die dem absoluten Premiumgedanken von Audiodata ganz und gar entsprechen: So fühlt und vor allem hört sich sinnvoller Luxus an!

 

AUDIODATA Lautsprecher GmbH
Vogelweiderstraße 40a
A-5020 Salzburg
Österreich

Telefon: +43 (0)662 – 234123
E-Mail: office@audiodata.com

Neue Lautsprecherserie von AUDIODATA

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AUDIODATA Master One auf der High End

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