DS Audio Master 1 – Beschattung mit Licht

Ehe die Revolution anfängt, zum Normalzustand zu werden, legt der Lichttonabnehmer-Vorreiter nach: DS Audio stellt seinem fulminanten Erstlingswerk ein neues Topmodell zur Seite.

“I’ve seen the future and it will be. I’ve seen the future and it works.” – Als das Musikgenie Prince diese Weisheiten auf seinem 1989 erschienenen Batman-Soundtrack verbreitete, waren die ersten Versuche mit Lichttonabnehmern schon längst Geschichte. Bereits Ende der 1960er Jahre hatte Toshiba unter seiner Edelmarke Aurex ein Modell namens C-100P präsentiert, das es allerdings aufgrund der technischen Limits jener Zeit an Alltaugstauglichkeit fehlen ließ: Weil Aurex eine kleine Glühbirne als Lichtquelle einsetzte, führte deren Abwärme schon nach wenigen Minuten – in jedem Fall, bevor die Plattenseite vorüber war – zu unerwünschten Nebeneffekten. Die ganze Sache war schlicht mit zu heißer Nadel gestrickt.

Tetsuaki „Aki“ Aoyagi von DS Audio, Japan

Das Prinzip des Lichttonabnehmers als solches ist jedoch von derart bestechender Einfachheit, dass man sich schon wundern muss, warum es erst seit ein paar Jahren von DS Audio mit moderner, „cooler“ Halbleitertechnik höchst präzise (und höchst zuverlässig) in die Tat umgesetzt wird. Vermutlich musste tatsächlich erst der Miterfinder der optischen Computermaus auf die Idee kommen, in der High-End-Audioszene mitzumischen. Wir danken der DS-Audio-Mutterfirma Digital Stream Corporation (DSC), insbesondere dem kaum 30-jährigen Juniorchef Tetsuaki „Aki“ Aoyagi, der sich mit Herzblut in der Analogtechnik engagiert, für die aufsehenerregende Grenzüberschreitung.

Dabei war dieser Schritt gar nicht so groß, denn die Anforderungen von „optical mouse“ und „optical cartridge“ ähneln sich stark: Wie bei der optischen Maus geht es auch beim Lichttonabnehmer darum, feinste Auslenkungen eines Gegenstandes in einem definierten Raum in variierende elektrische Spannungen umzusetzen. In einem Moving-Magnet-System (MM) bewegt sich ein Magnet inmitten feststehender Spulen, bei einem Moving-Coil-System (MC) bewegen sich die Spulen in einem stationären Magnetfeld, beim weniger verbreiteten Prinzip des Moving-Iron-Tonabnehmers (MI) sind Spulen und Magnete fixiert und ein bewegliches Weicheisenteilchen wandelt die Bewegungen der Nadel in der Plattenrille zu einem elektrischen Abbild der Musik um.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Die Arbeitsweise des Lichttonabnehmers beschreibt Kollege Uwe Heckers weiter unten in diesem Test. Hier nur eine Kurzfassung: Das Licht einer LED strahlt auf zwei kanalgetrennte Fotodioden, dazwischen liegt ein hauchdünner „Schatter“, eine bis auf zwei winzige Öffnungen lichtdichte Folie, die auf dem Nadelträger befestigt ist. Je größer nun die Auslenkung des Nadelträgers (je „lauter“ das Musiksignal), desto mehr Licht fällt durch die exakt definierten Löcher auf die Photodioden, desto größer wird auch die Ausgangsspannung. Das ist übrigens alles andere als digital, vielmehr ein genuin analoges Konzept, das ohne digitale „Übersetzer“ auskommt und dank extrem geringer Masse eine hochpräzise Abtastung für sich verbuchen kann. Was, so viel sei an dieser Stelle bereits verraten, den DS Audio Master 1 extrem impulsschnell macht.

Als Nebeneffekt der unkonventionellen Signalaufbereitung treten die Lichttonabnehmer von DS Audio immer im Team auf; sie bringen stets ihre speziellen Phonoentzerrer gleich mit. Die jeweils mitgelieferte EQ-Einheit versorgt einerseits die LED im Tonabnehmer mit dem nötigen, möglichst sauberen Strömchen, erledigt andererseits alle Vor-Vorverstärkeraufgaben in optimaler Abstimmung, wird also direkt an einen Line-Eingang von Vor- oder Vollverstärker angeschlossen.

Für das Flaggschiffmodell Master 1 hatte DS Audio offenbar keine Limits gesetzt. Die Verbesserungen bei System und EQ-Einheit gegenüber dem schon vorzüglich auftretenden DS-W1 fallen entsprechend großzügig – und kostenintensiv – aus. So trägt der Abtastdiamant des DS Audio Master 1 einen extrascharfen Micro-Ridge-Schliff und der Nadelträger besteht aus Saphir. Zudem konnte die komplett überarbeite optisch-mechanische Abtasteinheit erheblich näher am Diamanten positioniert werden, was die „Lichtstrecke“ erheblich verkürzt. Deutlich sichtbar wird der mehr als doppelte Setpreis des Master 1 an der EQ-Einheit: Das massive 24-Kilo-Trumm ginge locker auch als ausgewachsene Endstufe durch. Abgesehen vom lustigen lila Leuchtstreifen auf der Front, der sich auch noch in Breite und Helligkeit regeln lässt, ist die Elektronik durch und durch ernsthaft. Die EQ-Einheit ist geradezu gigantisch dimensioniert. Der vollsymmetrische Aufbau umfasst beispielsweise drei völlig getrennte Netzteile für linken und rechten Kanal sowie für die „Beschattungs-LED“ im Tonabnehmer. Massive Elko-Bänke sind über dicke Kupferschienen miteinander verbunden, es gibt gleich drei unterschiedlich gefilterte Ausgänge mit XLR- und Cinchbuchsen; dies alles ist von einem dicken Alugehäuse umhüllt. Das einzige unangemessene Detail im gesamten Paket ist der nicht völlig klapperfreie Deckel. Ansonsten heißt es einschalten, staunen und – Musik hören!

Den ersten Eindruck vom Master 1 gewinne ich an der aktuellen Anlage im FIDELITY-Hörraum – hier haben sich gerade allerlei Spitzenprodukte versammelt, möglicherweise nicht ganz zufällig –, und der klangliche Einstieg des großen DS-Audio-Systems haut mich beinahe um: überragend autoritativ und irgendwie „endgültig“, so abgelutscht das jetzt auch klingen mag. Mein akustisches Gedächtnis, das schon zum DS-W1 vor knapp zwei Jahren nur Erfreuliches abgespeichert hat, sortiert das Master 1 damit auf einem damals kaum vorstellbaren, nun aber klar erkennbar höheren Niveau ein. Das ist – natürlich auch wegen des exorbitant hohen Preises – beruhigend. Und erregend zugleich. Schon habe ich vor lauter Begeisterung ins Plattenregal gegriffen und eine kleine analoge Playlist für die nächsten Stunden zusammengestellt. Der überaus positive erste Eindruck ändert sich während der nun unmittelbar beginnenden Hörsession nicht.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Montiert ist das DS Audio Master 1 übrigens auf einem adäquaten Vinylgespann: Das Laufwerk AMG Viella V12 ist mit dem neuen Zwölfzoll-Tonarm AMG 12JT Turbo bestückt. Und ja, der Arm heißt wirklich so. Wobei sich „Turbo“ wohl in erster Linie auf das Tempo der Zugriffsmöglichkeiten bezieht: Sämtliche Parameter des Tonarms lassen sich ohne Werkzeug, nur mit den eigenen Fingern einstellen und fixieren – allein dafür möchte ich den Arm liebkosen. Warum eigentlich hat das noch niemand zuvor realisiert?

In diesem Umfeld fühlt sich das große Ding aus einer anderen (Tonabnehmer-)Welt hörbar wohl. Es repräsentiert High End Audio at its very best, verkneift sich jeden Sound, klingt schlicht nach gar nichts. Der neue Fixstern unter den analogen Lichtgestalten spannt riesige Räume in vermutlicher Originalgröße auf und lässt den Vorgang der technischen Reproduktion von Schallereignissen in wenigen Sekunden vergessen. Das fördert die reine Konzentration auf die Musik. Jawoll, dieser aufwendige, mit seinen lila Leuchtbändern an Cartridge-Vorderkante und EQ-Frontplatte optisch auch gewollt auffällige Tonabnehmer wirkt in seiner Gesamtabstimmung betont unspektakulär. Und kommt damit dem entspannten Langzeithören entgegen. Ein Wesenszug, den das DS Audio Master 1 mit anderen wenigen höchstklassigen High-End-Produkten teilt.
Nachdem auch andere derzeit in der FIDELITY-Zentrale „geparkte“ Pretiosen (etwa Tidal Preos, Amplifon SET 140 und Wilson Audio Yvette) diesem Neutralitätsideal huldigen, ist der Weg frei für ganz viel Musik, die im besten Fall Magnetwirkung hat, den Hörer förmlich einsaugt.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Das funktioniert zum Beispiel vorzüglich mit dem Album Careless Love der Popjazz-Diva Madeleine Peyroux, das vor einiger Zeit von MFSL als LP wiederveröffentlicht wurde. Die CD-Fassung dieser in kleiner Besetzung aufgenommenen Sammlung von Songwriter-Klassikern in einem swingenden Fusion-Gewand meinte es mit manchen Frequenzen etwas zu gut. Da schob der Kontrabass über Gebühr, die Stimme wirkte überpräsent, und das Endergebnis war mit klarem Loudness-Charakter eindeutig auf Effekt bzw. Gettoblaster-Tauglichkeit getrimmt. Das MFSL-Vinyl rückt die verschobenen Proportionen wieder gerade, homogenisiert das Klangbild, ohne es einzuebnen und stellt klar, dass die Masterbänder eine sehr gelungene Akustikproduktion enthalten. Genau das macht das DS-Audio-Master-1-Set deutlich, und es stellt auch klar, dass es hier keinen Schönungsbedarf, keine Notwendigkeit zur „Softung“ mancher Passagen gibt. Stattdessen lässt es mehr als ahnen, dass sich hinter Peyroux’ ausdrucksvoller Altstimme eine nicht ganz einfache Persönlichkeit verbirgt, die an schlechten Tagen auch schon mal ein Hotelzimmer verwüsten, im persönlichen Kontakt gleichwohl unglaublichen Charme versprühen kann.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Ein Charmebolzen war ohne Frage auch der junge Harry Belafonte, der mit seinen Bananenbootliedern vor gut einem halben Jahrhundert sein Publikum in der New Yorker Carnegie Hall verzauberte. Der Mitschnitt dieses denkwürdigen Auftritts ist weit mehr als das ausgezeichnet klingende Dokument für die Vokalkunst eines Sängers mit riesigem Charisma. Harry Belafonte Live At Carnegie Hall darf bis heute als Lehrstück gelten, wie man die Besonderheiten eines großen Raumes einfängt, Größenverhältnisse und Abstände zwischen (vielen) Instrumenten korrekt darstellt. Zudem haben die großen Ampex-Bandmaschinen offenbar ganz viele feine Details eingefangen – Einzelheiten, die das DS Audio Master 1 vollkommen selbstverständlich zeigt, ohne sie aus dem Gesamtzusammenhang zu reißen. Fantastisch und vergnüglich!

Okay, zunächst neige ich mit diesem klingenden Boten aus der Tonabnehmerzukunft zwar dazu, bevorzugt gut produzierte Scheiben auf den AMG-Plattenteller wandern zu lassen. Doch das Master 1 macht in seiner „allumfassenden Art“ auch schwarze Scheiben erträglich, nein, mitunter sogar vergnüglich, bei denen der musikalische Gehalt und die Aufnahmequalität kaum zusammenpassen. Etwa Eddie Boyds immer für eine ordentliche Gänsehaut gutes Bluesalbum 7936 South Rhodes. Auf dem einzigen Album, das Boyd für Mike Vernons Label Blue Horizon aufnahm, spielte der für seine markante Reibeisenstimme bekannte Sänger mit einer Combo namens „Peter Green’s Fleetwood Mac“ zusammen – Jahre bevor daraus eine Pop-Supergroup wurde. Und das Intime, Hautnahe dieser Aufnahmesession extrahiert das Master 1 mit der maximalen Selbstverständlichkeit eines wahren Meisters aus den Rillen, der um sein Können kein Aufhebens machen muss, weil er sein Metier aus dem Effeff beherrscht. Und mich mit seiner Kunstfertigkeit sofort mitreißt.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Das klappt auch mit ganz anderem kritischem Material ganz vorzüglich. Arvo Pärt, der begnadete baltische Neo-Archaiker und Minimalist, schreibt Musik, die eine völlig außerzeitliche und außerweltliche Anmutung hat. Idealer Stoff zum Meditieren, Wegschweben, zum Hier-und-Jetzt-Vergessen. Pärts unter die Haut gehendes Miserere von 1989, dem legendären britischen Hilliard-Ensemble gewidmet, hielt das audiophile Plattenlabel ECM 1990 für die Ewigkeit in der Londoner Kirche Saint-Jude’s-On-The-Hill fest, einer Location, die nicht nur den exponierten Vokallinien der Sänger, sondern im „Dies irae“ auch den massiven Klangballungen von Chor und Orchester akustisch sehr entgegenkommt. Das DS Audio Master Audio 1 zeigt in doppelter Hinsicht, was ein Lichttonabnehmer „kann“: Es macht nicht nur einen ungemein weiten und tiefen Kirchenraum auf, lässt Glocken und Schlagwerk lange und subtil nachschwingen und Stimmen den Weg direkt ins Hörerherz finden. Nein, das Master 1 knipst gefühlt wirklich das Licht an, leuchtet einerseits den physischen Raum bis in dunkle Ecken hinein aus und macht gleichzeitig musikalische Strukturen transparent. Das Ticket in die Metaebene ist dabei wiederum der konsequente Verzicht auf jeden Eigenkommentar: Die Wegbeschreibung liegt unmissverständlich und ohne Umwege in den LP-Rillen vor. Und denen folgt der DS Audio Master 1, absolut unbeirrbar, geradlinig und im allerhöchsten Maße ehrlich.

Woher ich das weiß? Nun, auch im heimischen Analog-Menü zeigt das Master 1 all das genauestens auf (und zeichnet es nach), wofür ich meine „Analog-Burg“ (EnVogue Astra mit Nottingham Analogue Anna 12″ auf Subbase Analogique und LignoLab TT-100) optimiert habe. Der tonale Charakter dieser Kombi unterscheidet sich erheblich vom AMG, wirkt schwarzerdiger und massiver, ist zugleich verblüffend beweglich, spielt fast schon überbordend energetisch, hochdynamisch und unbedingt mitreißend. So soll es – auch – sein!
Aus meiner Sicht erfüllt das große DS Audio die hochgeschraubten Erwartungen an eine integrierte Tonabnehmerlösung der Nonplusultra-Klasse vollkommen, auch weil das Set aus Lichttonabnehmer und EQ-Einheit ganz ohne „Geschmacksverstärker“ auskommt.

Supergalerie mit 46 Bildern

Sofern Sie der Setpreis des Master 1 aus nachvollziehbaren Gründen ein wenig verschreckt: DS Audio hat unterdessen noch eine deutlich preisgünstigere Variante des Lichttonabnehmers präsentiert. Das kleine Geschwisterchen von Master 1 und DS-W1 heißt DS 002 und wird einschließlich abgespeckter EQ-Einheit in deutlich populäreren Preisregionen räubern (die kleine Kombi kostet ein knappes Viertel des Flaggschiffmodells). Dabei soll der „Kleine“ nach dem Willen seiner Schöpfer vom vertikalen Technologietransfer profitieren und die entscheidenden Talente mitbringen, die auch seine größeren Geschwister auszeichnet. Zudem ist jedes Lichtsystem mit jeder EQ-Unit kombinierbar, was dem typischen Upgrade-Gedanken des Highenders ebenfalls entgegenkommt. Glücklich, wer von vornherein zum Master-1-Set, den lila Sternen am Analoghimmel, greifen kann. Ich habe die Zukunft gesehen. Und sie funktioniert.

DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Betuchte Audiophile legen mit dem Master 1 von DS Audio das Thema Tonabnehmer ad acta – und die Frage nach der richtigen Entzerrung gleich mit. Ebenso kostspielige wie fantastische Analog-Avantgarde aus Japan!

DS Audio Master 1 Optical Cartridge Navigator

Die Technik des DA Audio Master 1

DS Audio Master 1 Optical Cartridge (47)

Im DS Audio Optical Cartridge ist je Kanal eine Art „Lichtschranke“ dafür verantwortlich, die Auslenkungen des Nadelträgers in elektrische Spannungen umzusetzen. Dabei strahlt das Licht einer LED („Licht emittierende Diode“) auf zwei kanalgetrennte Photodioden. Zwischen Sender und Empfänger befindet sich ein sogenannter „Schatter“: eine nur 50 µm dicke, bis auf zwei rechteckige Ausschnitte lichtdichte und ultraleichte Folie, die auf dem Nadelträger angebracht ist. Je größer die Auslenkung des Nadelträgers, desto mehr Licht fällt durch die „Schlitze“ des Schatters auf die Photozellen und desto höher ist deren Ausgangsspannung. Das Prinzip ist somit waschecht analog und kann mit einigen Vorteilen im Vergleich zu herkömmlichen MM-, MI- oder MC-Systemen aufwarten. Dazu gehören die ultrageringe bewegte Masse (die Folie auf dem Nadelträger ist deutlich leichter als Magnete oder Spulen), das Fehlen einer Gegen-EMK („elektromotrische Kraft“), die dadurch entsteht, dass die Spulen durch den in ihnen induzierten Strom ebenfalls ein Magnetfeld aufbauen, das aufgrund der Lenz’schen Regel gegen den Stromfluss wirkt, sowie die enorme Ausgangsspannung, die es ermöglicht, auf eine Vorverstärkerstufe zu verzichten. Ganz besonders vorteilhaft aber ist der erzeugte Spannungsverlauf. Während die Höhe der induzierten Spannung bei MM-, MI- und MC-Systemen abhängig von der Frequenz ist (je schneller sich der Nadelträger bewegt, desto höher ist die Frequenz und desto höher auch die Spannung), ist der Spannungsverlauf bei optischen Systemen frequenzunabhängig. Nur die Größe der Auslenkung beeinflusst die Signalstärke. Das hat zur Folge, dass die Entwickler eine rein passive RIAA-Entzerrung vornehmen können, was wiederum das eigentliche Signal nur minimal beeinflusst. Der Nachteil besteht darin, dass die Leuchtdiode mit Strom versorgt werden muss und dass die Signale des optischen Tonabnehmers eben nicht mit einem herkömmlichen Phonovorverstärker verarbeitet werden können. Deshalb ist hier immer ein externes Speiseteil notwendig.

Dr. Uwe Heckers


DS Audio Master 1 Optical Cartridge

Funktionsprinzip: Tonabnehmer mit fotoelektrischer Spannungserzeugung
Gehäusematerial: gefrästes „Ultra-Duraluminium“
Nadelträger: Saphirstäbchen
Nadelschliff: Micro-Ridge
Ausgangsspannung (1 kHz, Ausgang via EQ Unit): 500 mV
Kanaltrennung: > 25 dB
Besonderheiten: fotoelektrische Spannungserzeugung, EQ-Unit von DS Audio zum Betrieb notwendig
Gewicht: 8,1 g
Empfohlene Auflagekraft: 16–18 mN

 

DS Audio Master 1 EQ Unit

Funktionsprinzip: externes Versorgungsteil und Entzerrer für Master 1 (und andere Modelle)
Eingang: 1 x unsymmetrisch (Cinch) plus Masseanschluss
Ausgänge: 3 x unsymmetrisch (Cinch), 3 x symmetrisch (XLR) mit unterschiedlichen Subsonic-Filtern (Ausgang 1: −6 dB/oct@30 Hz, Ausgang 2: −6 dB/oct@50 Hz plus −6 dB/oct@30 Hz; Ausgang 3: −6 dB/oct@50 Hz plus −6 dB/oct@30 Hz plus −12 dB/oct@25 Hz)
Besonderheiten: regelbare Leuchtintensität des LED-Streifens auf der Frontseite Maße (B/H/T): 44/16/40 cm
Gewicht: 24 kg

Garantiezeit: 2 Jahre
Setpreis Master 1: 22 000 €
Preis Austauschsystem: 5900 €

 

High Fidelity Studio
Dominikanergasse 7
86150 Augsburg
Telefon 0821 37250

www.high-fidelity-studio.de

www.ds-audio-w.biz

 

Mitspieler:
Plattenspieler: AMG Viella V12, EnVogue Astra
Tonarme: AMG 12JT Turbo, Nottingham Analogue AnnaArm 12″
Vorverstärker: Tidal Preos, Primare Pre60
Endstufen: Amplifon SET 140, Musical Fidelity M8 500s, Primare A60
Lautsprecher: Live Act Audio LAS312, Stereofone Dura, Wilson Audio Yvette
Kabel: AudioQuest, HMS, Vovox
Stromaufbereitung: AudioQuest, Gecom, IsoTek
Racks, Basen, Zubehör: LignoLab TT-100 und „Die Bank“, Solidsteel-Serie HS, diverse Produkte von Subbase Audio

 

 

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