Rockidelity: Anlage-Objekt

Der Jahrgang 1959 schlägt alle Rekorde

Sie wollen richtig viel Geld für seltene, aber klangvolle Schönheiten aus den 1950er Jahren ausgeben? Kaufen Sie sich einen Mercedes 300 SL (Flügeltürer!) für die Straße, eine JBL Paragon D44000 fürs Wohnzimmer – und eine 59er Gibson Les Paul für die Seele.

Es gibt klangvolle Klassiker, die technisch oder optisch vielleicht nicht mehr ganz dem Zeitgeist entsprechen. Trotzdem werden sie immer noch hergestellt, weil sie überragend klingen und in der Hörer- bzw. Spielergunst Kultstatus erlangt haben. So auch ein Brett mit Drähten, das auf den Namen „Gibson Les Paul“ hört; hier speziell der Jahrgang 1959. Die in diesem Jahr produzierten Exemplare – nur 643 an der Zahl – gelten als die Stradivaris unter den E-Gitarren, als Heiliger Gral in Sachen Gitarrenton. Um keine E-Gitarre auf diesem Planeten ranken sich mehr Legenden, um keine wird ein größerer Kult zelebriert als um die „59er Paula“. Und keine erzielt unter Sammlern höhere Preise.

Les Paul

Um keine E-Gitarre wird ein größerer Kult zelebriert: die 59er Les Paul

Paula für Peanuts

Das war nicht immer so. Lange Jahre gingen die Preise zwar nach oben, aber moderat. So waren Anfang der 1980er Jahre lediglich um die 5000 bis 10 000 Dollar für eine 59er Paula fällig. Ich erinnere mich noch, wie ich als pubertierender E-Gitarrennovize in meiner Lieblings- Musikzeitschrift Kleinanzeigen von Spätfünfziger-Paulas und Fender Stratocasters mit Preisangaben las, die jenseits meiner damaligen Vorstellungskraft lagen. Da standen Zahlen wie 10 000 (in Worten: zehntausend!) Deutsche Mark. Ich staunte: Wer gibt denn so viel Geld für eine alte Gitarre aus? – Nun, das waren immer noch Peanuts gegen den heutigen Einstandspreis von etwa 300 000 Dollar.

Les Paul

Gary Moore – Still Got The Blues
Virgin Records

1999 versteigerte Eric Clapton zugunsten seiner Crossroads Foundation nicht weniger als einhundert Gitarren aus seinem Fundus. Seine berühmte 56er Fender Stratocaster „Brownie“ brachte dabei sage und schreibe 495 000 US-Dollar ein. Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass für eine alte Gitarre große sechsstellige Summen die Seite wechseln können. Und als Eric „Slowhand“ Clapton 2004 die zweite Auktion initiierte und für „Blackie“, die ebenso berühmte schwarze Fender Stratocaster, ein Ergebnis von 965 000 Dollar erzielte, gab es buchstäblich kein Halten mehr – speziell für die Preise von 59er Les Pauls, die sowieso schon seit vielen Jahren unter Sammlern heiß begehrt waren. So eine Grande Dame des guten Tons soll bei Sammlern mitunter zu heftigsten GAS-Attacken führen („Gear Acquiring Syndrome“: der ungezügelte, rationell nicht erklärbare Drang, Equipment zu kaufen). Aber nur bei den Allerwenigsten dürfte der Kontostand ausreichen, um Beträge jenseits einer Viertelmillion Dollar für eine Gitarre auszugeben. Richtschnur für die Preisgestaltung liefert der jährlich erscheinende „Vintage Guitar Price Guide (VGPG)“, vergleichbar der Schwacke-Liste bei Gebrauchtfahrzeugen. Außerdem gibt es seit 1999 den „42 index“. Hier werden von den 25 wichtigsten Vintage-Händlern in den USA die Preise für 42 verschiedene Modelle der Hersteller Gibson, Fender und Martin ermittelt.

Vier davon wurden allein in diesem Jahr verkauft.

Vier davon wurden allein in diesem Jahr verkauft.

Wie es begann

Die Gibson Les Paul erblickte 1952 das Licht des Instrumentenmarktes. Sie war die Antwort auf Leo Fenders Telecaster, die ebenfalls im Jahr 1952 auf den Markt kam und als erste E-Gitarre einen „solid body“, also einen Instrumentenkorpus aus Massivholz besaß. Die Les Paul war im Unterschied zur Fender Telecaster, deren Korpus einfach nur aus einem flachen Brett bestand, mit einer sogenannten gewölbten Decke versehen (siehe Bild).

Les Paul

Basis des Les-Paul-Sounds: dicker Mahagoni-Korpus mit aufgeleimter Ahorn-Decke

Gibson leimte dabei erstmalig auf ein dickes Stück Mahagoni von 45 Millimeter Stärke eine gewölbte Decke aus Ahorn auf. Gewölbte Decken („carved tops“) hatte Gibson bereits seit den 1920er Jahren bei seinen halbakustischen Jazzgitarren verwendet; bekannt ist dieses Konstruktionsmerkmal ohnehin aus dem Geigenbau. Bei Geigen und halbakustischen Jazzgitarren ist der Korpus jedoch hohl. Die gewölbte Decke der Les Paul wurde zudem goldfarben lackiert, womit sie besonders hochwertig und luxuriös anmuten sollte. Die Jungs aus Kalamazoo in Michigan wollten sich dadurch deutlich von der Konkurrenz aus Kalifornien abheben.  Und Gibson unterschied sich vom großen Konkurrenten Fender noch in einem weiteren wichtigen Detail: Der Gitarrenhals wurde in den Korpus eingeleimt statt eingeschraubt. Durch diese Konstruktion werden zwischen Gitarrenhals und Korpus die Schwingungen der Saite noch besser übertragen. Infolgedessen hat das Instrument mehr „sustain“, die Ausklingdauer eines Tons wird erhöht. Dieser Unterschied besteht übrigens bis zum heutigen Tag: Gibson setzt nach wie vor auf „glued necks“, Fender bevorzugt „bolt-on necks“.

Les Paul

Schön sichtbar: die Fräsungen für die Innereien

Mr. Lover & der Brumm

Das dritte wichtige Unterscheidungsmerkmal zu Fenders E-Gitarren waren die Tonabnehmer, die „pick ups“. Bis 1957 hatte man ausschließlich „single coils“ verbaut (zu Deutsch: einzelne Spulen), ein Tonabnehmer umfasste also eine einzige elektromagnetische Spule. 1957 trat dann Seth Lover auf den Plan, der den zweispuligen „humbucker“ („Brummunterdrücker“) weiterentwickelte und zur Serienreife brachte. Die beiden Spulen eines Humbuckers sorgen durch ihre gegenphasige Schaltung für Brummfreiheit. Single Coils dagegen brummen bauartbedingt immer; je nach Lautstärke und Winkel, in dem der Spieler mit seiner Gitarre zum Verstärker steht, ist das Brummen mehr oder weniger stark ausgeprägt.  Das vermutlich wichtigste Argument für den Humbucker ist aber der Sound. Zwei Spulen sorgen für mehr Ausgangsleistung – im Idealfall für das Doppelte. Das schlägt sich auch im Sound der Gitarre nieder: Sie klingt lauter, kräftiger und voluminöser und ermöglicht ein leichteres gewolltes „Umkippen“ des Sounds in kontrollierte Rückkopplungen. In Verbindung mit so dichten und schwingungsfreudigen Tonhölzern wie Mahagoni und Ahorn kann dabei nur Gutes herauskommen. Dem geneigten Interessenten seien die Hörtipps am Ende dieses Artikels empfohlen.  Auch die Schalt- und Regelmöglichkeiten der Les Paul haben sich bis heute nicht verändert: Ein Dreiwege- Schalter wählt den gewünschten Tonabnehmer an (die Les Paul besitzt zwei Pick-ups, die auch im Team arbeiten), und beide Pick-ups besitzen jeweils einen Volume- und einen Tone-Regler. Das Verbindungskabel zum Verstärker wird seitlich an der sogenannten Zarge in eine 6,3-mm- Klinkenbuchse eingeführt. Auch das war und ist bis heute Standard.

Joe Bonamassa Bild: Ralph Bach

Joe Bonamassa
Bild: Ralph Bach

Les vs. Ted

Unklar hingegen ist jahrelang geblieben, wer das Les-Paul-Modell konzipiert hat. Darüber haben sich die zwei wichtigsten Protagonisten ausgiebig gestritten. Der damalige Superstar und Namensgeber Lester William Polfuss – besser bekannt als Les Paul (1915–2009) – behauptete, er habe das Instrument nahezu komplett selbst entwickelt, lediglich die gewölbte Decke der Korpusoberseite sei aus dem Hause Gibson gekommen. Gibson-Präsident Ted McCarty dagegen erklärte, das Konzept für die Les Paul habe so gut wie fertig in der Schublade gelegen und Mr. Paul selbst habe nur die in den Anfangszeiten verwendete trapezförmige Halterung für die Saiten eingebracht sowie die in den ersten Jahrgängen verwendete goldfarbene Lackierung vorgeschlagen. Letztere Version der Geschichte wurde später auch patentrechtlich so festgehalten: McCarty bekam das Patent auf die Gitarre, Les Paul das für die Saitenhalterung.

Gibson Les Paul Standard, Bj. 59

Auch nach über fünfzig Jahren noch eine elegante Erscheinung: Gibson Les Paul Standard, Bj. 59.
Bild: Tom Wittrock

Unumstritten ist jedoch, dass die beiden Herren Mitte 1951 einen Vertrag darüber abschlossen, dass dieses neue Modell den Namen „Les Paul“ tragen sollte. Les Paul war zu dieser Zeit einer der größten Stars im amerikanischen Showbiz. Zusammen mit seiner Ehefrau Mary Ford hatte er einige große Hits, beispielsweise „How High The Moon“, „Tennessee Waltz“ oder „Alabamy Bound“, sowie eine eigene TV- und Radioshow.

McCarty erhoffte sich durch den äußerst prominenten Werbeträger und Namensgeber entsprechende Verkaufszahlen. Da war jedoch der Wunsch der Vater des Gedanken, denn ein durchschlagender Verkaufserfolg wollte sich auch mit besserer, modifizierter Saitenhalterung und Humbucker- Tonabnehmern nicht einstellen. Als letzten Marketing-Kniff beschloss der Gibson-Präsident, auf den goldfarbenen Lack zu verzichten und ab Juli 1958 die Holzmaserung in ihrer mehr oder weniger starken Ausprägung durchscheinen zu lassen. Ganz farblos ging es dennoch nicht. Der Korpus wurde fortan in „cherry sunburst“ lackiert: Das dunkle Rot vom Korpusrand wandelte sich zur Korpusmitte hin mit sanftem Verlauf in einen gediegenen Orange- und schließlich kühlen Gelbton. Darunter schien die Holzmaserung durch. Die Intensität der Maserung reicht hier von „plain top“ bis „flame top“, also von einer einfachen, kaum sichtbaren bis zu einer extrem stark ausgeprägten Maserung, die schon so manchen feuchten Gitarristentraum auslöste. In der Tat ist diese Art der Maserung zusammen mit dem sanften Sunburst-Farbverlauf ein optischer Leckerbissen der Extraklasse. Die Flametop-Maserung wird oft auch mit „tiger stripes“ bezeichnet, weil sie der Zeichnung eines Tigerfells ähnelt.

Aber es half alles nichts: Die Verkaufszahlen wollten einfach nicht ansteigen – aus betriebswirtschaftlicher Sicht war die Paula ein Rohrkrepierer. Die Produktion wurde schließlich 1960 eingestellt. In der knapp zweijährigen Cherry-Sunburst- Phase (Mitte 1958 bis Anfang 1960) waren nun insgesamt 1712 Instrumente hergestellt worden. Doch auf diese Gitarren, und insbesondere auf die 643 Exemplare des 1959er Jahrgangs, sollte einmal ein Run ohnegleichen einsetzen. Wohl dem, der sich damals eine Paula zulegte und sie behalten hat …

Les Paul

Joe Bonamassa live in Nashville: Der Bluesrock-Topverdiener hat gleich zwei 59er!
Bild: Charles Daughtry

Paula wird zum Kult

Les Paul

John Mayall & The Bluesbrakers –
Bluesbreakers With Eric Clapton
Decca/Universal

Bis Mitte der 1960er Jahre blieb es ruhig um die Les Paul. Doch als England von einer neuen musikalischen Strömung erfasst wurde, der „British Blues Invasion“, rückte Gibsons Les Paul wieder in den gitarristischen Fokus. Die wichtigsten Protagonisten dieser Mode spielten schließlich alle eine Les Paul. Eric Clapton (The Yardbirds, John Mayall & the Bluesbreakers), Jeff Beck (The Yardbirds), Jimmy Page (Led Zeppelin) und Peter Green (John Mayall & the Bluesbreakers, Fleetwod Mac) hielten die wuchtig tönende, mit 4,5 Kilo aber auch ordentlich schwere Madame ausgiebig in die Kamera. Das war natürlich erfreulich für die Gibson Company: Mehr und mehr Gitarristen wollten nun das Instrument ihrer Helden haben, und so tauchte die Les Paul ab Jahrgang 1968 wieder in den Schaufenstern der Musikläden auf.

Nicht ganz zufällig spielten die genannten Herren ihre Les Paul meist über Marshall-Amps (siehe auch „Der Schlagzeuger wars!“ – Nachruf auf Jim Marshall in FIDELITY Nr. 2, Ausgabe 4/2012), sodass diese Konstellation ein Quasi-Standard für das gerade entstehende Genre Hardrock werden sollte. Die Les Paul etablierte sich endlich, überlebte gemeinsam mit der harten Rockzunft auch stilistische Modeerscheinungen wie Disco und Punk und wurde, neben Fender Stratocaster und Telecaster sowie der hauseigenen Konkurrenz ES-335, zu einem absoluten E-Gitarren-Klassiker. Daran änderte selbst die stark schwankende Fertigungsqualität in den 70ern nichts.

Les Paul

Guns N’Roses – Appetite For Destruction
Geffen Records

Knarren und Rosen

1987 schließlich tauchte ein junger Wilder in der Gitarrenszene auf, der alle nur erdenklichen Rock-’n’-Roll-Klischees erfüllte und mit seiner Truppe Guns N’Roses binnen kürzester Zeit zum Megastar mutierte: Slash.

Slash hatte maßgeblichen Anteil am Popularitätsschub der Les Paul in den späten Achtzigern. Er nahm das Debütalbum Appetite For Destruction von Guns N’Roses ausschließlich mit der Paula auf und rockte mit ihr weltweit die Bühnen. Der Bandmanager Alan Niven hatte Slash die Les Paul für die Aufnahmesessions von Appetite For Destruction besorgt, „damit der Junge mal auf einer ordentlichen Gitarre spielen kann“. Doch da war noch ein kleiner, aber feiner Unterschied: Bei dieser geschichtsträchtigen Les Paul handelte es sich keineswegs um ein Original, sondern um die perfekte Replika einer alten Les Paul des Gitarrenbauers Kris Derrig. Was für ein Kuriosum: Der Nachbau einer alten Gitarre weckt Begehrlichkeiten für das Original und treibt dessen Preis nach oben. Verkehrte Welt.

Les Paul

Flames to die for – intensiv geflammte Ahorndecke mit leicht verblichenem Farbverlauf.
Bild: Tom Wittrock

Anlage-Objekt

Sammeln, besitzen, kaufen, verkaufen – all das ist bei Vintage-Instrumenten stark emotional aufgeladen und somit nur schwer bis gar nicht diskutierbar („So viel Geld für ein altes Holzbrett?“). Denn was heute als „Vintage“ bezeichnet wird, war damals ein Gebrauchsgegenstand. Gutes Handwerkszeug – nicht mehr, nicht weniger. Erst in den Händen von Musikern werden Instrumente kreativ genutzt, bekommen eine Geschichte und werden so mit allen Emotionen aufgeladen, die einen Klassiker ausmachen, womöglich gar zum Mythos erheben.  Neben konkreten Fakten wie dem Gesamtzustand, dem Baujahr, der hergestellten Stückzahl oder dem ausgewählten Holz sind es diese emotionalen Kriterien, die aus jahrzehntealten Gitarren heiß begehrte und verehrte Sammlerstücke machen: prominente Vorbesitzer, mit dem Instrument eingespielte Hits, hohes Renommee der Marke unter Sammlern …

Les Paul

Dire Straits – Brothers In Arms
Warner Bros. Records

All das trifft bei einer Paula Jahrgang 59 zu. Sie ist extrem selten, es wurden zahlreiche Hits, die nun Rock-Klassiker sind, damit eingespielt, und auch das Gitarrenbau- Handwerk stimmt. Dazu muss man wissen, dass E-Gitarren in den Fünfzigern eine völlig neuartige Instrumentengattung bildeten und sich die hergestellten Chargen im niedrigen vierstelligen oder gar nur dreistelligen Bereich pro Jahr bewegten. Da war noch jede Menge Handarbeit angesagt, und allein schon bei der Holzauswahl wurde sehr selektiv vorgegangen. Heutzutage fluten die großen fernöstlichen Gitarrenfabriken jährlich mit zigtausend Exemplaren den Markt.

Kopien solch hochpreisiger Gitarren sind an der Tagesordnung, von dummdreisten Fälschungen bis hin zu kunstvollen Repliken, die von einer akribischen Liebe zum Detail zeugen. Repliken oder Reissues (Wiederauflagen) werden vom Gibson Custom Shop in Form der Historic Collection oder von Gitarrenbauern in Einzelstücken angeboten. Und wem das noch zu sehr „von der Stange“ ist, dem sei „area59“ empfohlen, das „Historic Collection Retuning“-Projekt von Dave Johnson. Kurios, aber handwerklich wunderschön: Da werden von Modellen aus dem Gibson Custom Shop Lackierungen entfernt und neu aufgetragen, um die Maserung noch feiner herauszuarbeiten, oder ohnehin schon originalgetreue Bauteile wie Kondensatoren oder Mechaniken gegen noch „originalere“ ausgetauscht. Der Kult scheint hier grenzenlos zu sein.

Les Paul

Gerry Rafferty – City To City
United Artists Records

Auf einer Bühne dürfte man eine originale 59er übrigens nur noch selten antreffen – eher ein originalgetreues Reissue davon. Wie meinte ein prominenter deutscher Gitarrist, Ex-Besitzer eines solchen Juwels: „Ich wollte nicht mehr mit so einem Reihenhäuschen auf Tour gehen“ – verständlich angesichts extrem hoher Versicherungsbeiträge und eines latent vorhandenen Diebstahlrisikos. Poetischere Worte für den Mythos 59er Les Paul sind in dem Standardwerk The beauty of the burst von Yasuhiko Iwanade zu finden: “They are the masterpieces which came into being by human hands and completed by the gods of time.”

Übrigens: 1959 kostete eine Gibson Les Paul 265 Dollar, Gitarrenkoffer nicht inbegriffen. Der schlug mit 42,50 Dollar extra zu Buche.

 

 

Anspieltipps

Les Paul

Led Zeppelin – II
Atlantic Records

Eine Gibson Les Paul von 1959 ist beispielsweise auf folgenden Titeln zu hören:

  • The Beatles: „While My Guitar Gently Weeps“ (The Beatles), Solo-Gitarre: Eric Clapton, 1968
  • Led Zeppelin: „Whole lotta love“ (II), Jimmy Page, 1969
  • Free: „All Right Now“ (Fire And Water), Paul Kosoff, 1970
  • Fleetwood Mac: „Black Magic Woman“ (Black Magic Woman), Peter Green, 1971
  • Lynyrd Skynyrd: „Don’t Ask Me No Questions“ (Second Helping), Gary Rossington, 1974
  • Toto: „Hold The Line“ (Toto), Steve Lukather, 1978
  • ZZ Top: „Cheap Sunglasses“ (Degüello), Billy Gibbons, 1979
  • Gary Moore: „Still Got The Blues“ (Still Got The Blues), 1990
Les Paul

Al Kooper, Mike Blomfield – Fillmore East: Lost Concert Tapes
Columbia

… und wenn es nicht unbedingt eine 59er sein muss, sondern auch ein anderer guter Les-Paul-Jahrgang sein darf:

  • John Mayall & The Bluesbreakers: „Steppin’ Out“ (Bluesbreakers With Eric Clapton), Eric Clapton, 1966
  • Al Kooper & Mike Bloomfield: „That’s Allright Mama“ (The Lost Concert Tapes), 1968
  • Gerry Rafferty: „Baker Street“ (City To City), Hugh Burns, 1978
  • Dire Straits: „Money For Nothing“ (Brothers In Arms), Mark Knopfler, 1985
  • Guns N’ Roses: „Paradise City“ (Appetite For Destruction), Slash, 1987

 

 

 

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in FIDELITY Nr. 4 (6/2012)

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