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Röhrentechnologie in Vollendung: Lyric Audio

Etwas zum Spielen, aber vor allem etwas zum Hören. Das kleine, aber feine Verstärkerprogramm der in Schlüchtern beheimateten Firma Lyric Audio bedient beide Vorlieben mit gleicher Perfektion. Im Entwicklungslabor des Diplomingenieurs Stefan Noll entstehen Röhrenverstärker, bei denen punktgenaue Abstimmung eine Selbstverständlichkeit ist. „Wir möchten unseren Kunden Musikalität und Natürlichkeit bei der Musikwiedergabe bieten“, heißt es auf der Internetseite der Manufaktur. Diese Aussage darf, nein, diese Aussage muss man ernst nehmen, denn Stefan Noll und Lyric-Audio-Vertriebsleiter Thomas Deyerling sind dezidierte Musikliebhaber.

Die Vollverstärker von Lyric Audio sind folgerichtig auf guten Klang abgestimmte Präzisionsprodukte. Aktuell finden sich im Programm der Single-Ended-Class-A-Verstärker Ti 100, der je nach Röhrentyp bis zu 20 Watt pro Kanal liefert, sowie der Ti 140, der als AB-Konzept zweimal 70 Watt mobilisieren kann. Beide Modelle werden in Deutschland handgefertigt und heben sich schon dadurch von diversen Billigkonstruktionen ab, die auf dem High-End-Markt unterwegs sind.

Zu den Besonderheiten der Amps von Lyric Audio gehört auch, dass Stefan Noll seine Schaltungskonzepte von vornherein auf die Verwendung unterschiedlicher Röhrentypen auslegt. So lässt sich schon die Endstufe des „kleinen“ Ti 100 wahlweise mit Röhren vom Typ KT88, KT120 oder auch KT150 bestücken. Dadurch sind unterschiedliche Leistungsniveaus und auch unterschiedliche Klang-Charakteristika erzielbar. In der für den Klang besonders wichtigen Vorstufe werkeln derweil verlässliche 6SL7-Doppeltrioden, die der Vielfalt in der Ausgangsstufe die nötige stabile Basis schaffen. Ein in den Verstärker integriertes Messgerät ermöglicht die komfortable Einstellung der passenden Gittervorspannung (Bias). Als willkommene Besonderheit verfügen Lyric-Audio-Amps sogar über eine spezielle Einstellmöglichkeit für die Gegenkopplung der Endstufe. Hiermit lässt sich der Verstärker fein, aber klar hörbar auf die angeschlossenen Lautsprecher, aber auch auf den persönlichen Klanggeschmack abstimmen.

Der Lohn für die schaltungstechnische Mühe sind No-Nonsense-Verstärker, die auch mit modernen stromhungrigen Lautsprechern gut zurecht kommen und nicht – wie so mancher Mitbewerber – per se nach exotischen Hochwirkungsgrad-Konstruktionen verlangen. So ist dem Spiel- und Kombinationstrieb des röhrenaffinen Besitzers Tür und Tor geöffnet; Experimente auf der Suche nach dem persönlichen Traumklang sind ausdrücklich erwünscht und werden von Lyric Audio optimal unterstützt.

Den Namen Lyric Audio darf man dennoch als Programm verstehen, denn Stefan Noll und Thomas Deyerling sind Fans feiner Farben, sauber aufgefächerter Klangdetails, stabiler Räumlichkeit und einer Impulsstabilität, mit der auch heftigeres Musikmaterial – vom markigen Rock-Gitarrenriff über das Orchester-Tutti bis zum schwermetallenen Schlagzeugsolo – absolut unverfälscht und mit dem nötigen Nachdruck über die Rampe kommt.

Und weil diese Geräte keine Massenware von der Stange, sondern handgemachte Hör-Preziosen sind, werden auch sinnvolle Sonderwünsche erfüllt. In der (überschaubaren) Aufpreisliste finden sich beispielsweise zusätzlich zu den Hochpegeleingängen optionale Tape-Out- und Pre-Out-Ausgänge, um beispielsweise aktive Subwoofer, analoge Aufnahmegeräte oder externe Kopfhörerverstärker anzusteuern.

Wer Röhre sagt, meint immer öfter auch (wieder) Schallplatte. Klare Sache, dass es im Portfolio von Lyric Audio auch einen Phonoverstärker in Röhrentechnologie gibt: Der PS 10 hat serienmäßig zwei Eingänge, die sich ab Werk unterschiedlich beschalten lassen. Wer am liebsten Moving-Coil-Systeme (MC) hört, dem sei die serienmäßige Ausrüstung des Eingangs A mit einem Step-Up-Transformator empfohlen. Dieser Übertrager erlaubt zudem eine sechsstufige, kanalgetrennte Anpassung der Impedanz – ganz bequem per Drehschalter auf der Rückseite. Der zweite Eingang bleibt in dieser Konfiguration einem „lauteren“ Tonabnehmer (MM oder High-Output-MC) vorbehalten. Hier kann der Eingangswiderstand intern per Stecksockel angepasst werden, um das klangliche Maximum zu erzielen. Das Netztrafo des Phonoverstärkers ist sinnvollerweise ausgelagert, so dass Einstreuungen oder andere netzbedingte Störungen keine Chance für eine klangliche Beeinträchtigung haben. In der Röhrensektion des Lyric Audio PS 10 arbeiten übrigens vier 12AX7 und eine 12AU7, die Entzerrung des Schallplattensignals erfolgt passiv.

Nachdem es Menschen gibt, für die der Spaß aufhört, wenn ihre Stereogeräte die „falsche“ Gehäusefarbe haben, zeigt sich Lyric Audio auch in dieser Hinsicht flexibel und bietet die Röhren-Kleinode wahlweise in Schwarz oder gebürstetem Silber an. Außerdem soll das Programm schon bald erweitert werden, in Schlüchtern hat man so einiges in Planung. Was genau, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

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Lyric Audio, Noll & Deyerling GbR

Struthweg 6

36381 Schlüchtern

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E-Mail: contact@lyric-audio.de

http://www.lyric-audio.de


 

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