Wolf von Langa MARKENWELT

Wolf von Langa


Wolf von Langa

Lautsprecher mit Erregungspotenzial

Wolf von Langas Kreationen verschreiben sich voll und ganz einer angeblich veralteten Technik. Nichtsdestotrotz klingen seine fremderregten Feldspulentreiber erfrischend klar und modern. Mithilfe digitaler Signalverarbeitung stellt es heutzutage kein Problem mehr dar, fast jedem Lautsprecher oder Lautsprecherchassis einen linearen Frequenzgang zu diktieren. Paradiesische Zeiten für Entwickler, die ihre Kreationen ausschließlich anhand des Frequenzschriebs beurteilen. Noch nie war es so einfach, den „perfekten“ Lautsprecher zu bauen. Hört man jedoch genau hin, kommt man nicht umhin, Querköpfen wie Wolf von Langa recht zu geben: Auch teuerste Highend-Lautsprecher scheitern häufig daran, Musik als Einheit, als homogenes Erlebnis zu präsentieren.

Diese ernüchternde Erkenntnis reifte Mitte der Achtziger Jahre in Wolf von Langa, der damals seinen eigenen HiFi-Laden betrieb und somit über exklusive Vergleichsmöglichkeiten verfügte. Seiner eigenen Maxime, nur beste Highend-Komponenten zu verkaufen, konnte er angesichts exorbitant teurer Edellautsprecher, die nicht einmal elementarste Ansprüche an eine in sich geschlossene Wiedergabe erfüllten, nicht gerecht werden. Immerhin hatte der findige Nürnberger zu diesem Zeitpunkt schon einige Lautsprecher – auch im Fremdauftrag – konstruiert und gebaut, er wusste also um die Möglichkeiten, die Entwicklern offen stünden, wenn sie nur mehr Wert auf feinste Details legten. Frustriert schloss er seinen Laden und wandte sich der Computer- und IT-Technik zu, allerdings ohne den HiFi-Virus auskuriert zu haben.

Davon befallen wurde von Langa schon als „kleiner Wolf“. Seine Familie lebte damals in Teheran, wo sein Vater eine Transformatoren-Fabrik aufbaute. An hochwertige Bauteile zu kommen, stellte also kein Problem dar, und so entstand schon bald ein einfaches Detektorradio, das den Erfinder- und Entdeckergeist in dem blonden Jungen weckte. Wieder zurück in Deutschland, begann Wolf von Langa umgehend, ein großes Material- und Bauteilelager aus ausgemusterten Geräten anzulegen. Fast alles konnte man in Versuchsschaltungen wiederverwerten, Wolf von Langa konstruierte und montierte am Fließband, nach und nach reifte in ihm die Liebe zum guten, reinen, unverfälschten Ton.

Die Sammelleidenschaft seiner Jugend verließ Wolf von Langa auch später nicht, selbst als er mit musikferner Computertechnik seinen Unterhalt bestreiten musste, suchte er noch nach seltenen historischen Chassis von Western Electric, Voigt, RCA, Lansing Signature, Jensen, University, Electro Voice, Klangfilm, Telefunken oder Altec Lansing und beschäftige sich mit Theorien zum Lautsprecherbau. Es kam wie es kommen musste: Unzufrieden mit dem Klangbild zeitgenössischer Lautsprecher und mit dem Selbstbewusstsein ausgestattet, es besser machen zu können, schmiss er das IT-Geschäft hin und widmete sich der professionellen Entwicklung eines elektromagnetischen Lautsprecherantriebs. Mittlerweile befinden wir uns zu Beginn des aktuellen, damals noch brandneuen Jahrtausends. Wolf von Langa hatte das Geheimnis emotional ansprechender Musikwiedergabe durchschaut: Das Ganze muss am Ende mehr sein, als die Summe seiner Teile. Und er hatte eine Idee, wie er das erreichen könnte: fremderregte Feldspulenlautsprecher in einer Perfektion und Materialgüte, wie sie die historischen Vorbilder nicht erreichen konnten.

Eine geradezu antike Technik, die aber gegenüber herkömmlichen Chassis mit Permanentmagneten einige handfeste Vorteile bietet: Nicht nur weisen Feldspulen-Chassis im Vergleich zu normalen dynamischen Lautsprechern erheblich geringere Verzerrungswerte auf, sondern die Stärke ihres Magnetfelds lässt sich darüber hinaus anhand der Stromquelle regulieren und somit klanglich perfekt an individuelle Gegebenheiten oder Vorlieben anpassen. 2009 präsentierte Wolf von Langa mit der Kilimanjaro-Serie seine ersten selbstentwickelten und in Eigenregie gefertigten Feldspulentreiber. Sein persönliches Ziel, einzigartige und qualitativ konkurrenzlose Lautsprecherchassis zu produzieren, hatte er damit schon erfüllt. Aber jetzt begannen seine Kunden Druck auszuüben: Sie wollten ein fertiges Produkt, eines, das in dem Sinne Musik machte, wie Wolf von Langa sich das vorstellte. Bereits 2012 entstand der Ecklautsprecher 606i nach dem Vorbild des Altec-Systems 820.

Die ersten Lautsprecher mit Feldspulentreibern unter dem Markennamen Wolf von Langa bereichern seit 2013 den internationalen Highend-Markt. Ein Jahr darauf feierte das State-of-the-art-Lautsprechersystem Salon seine vielbeachtete Premiere. Gleichzeitig präsentierte von Langa auch das nahezu omnidirektional abstrahlende Lautsprechersystem Sphere.

Auf der High End 2015 stellte von Langa die Swing vor, ein Open-Baffle-Dipol-Horn stattlichen Ausmaßes, im folgenden Jahr gesellten sich die beeindruckend gestaltete Son, ein Akustikmöbel mit kleinem Gehäuse und großem Klang, und die Schallwand Trio15 mit dem Treiber A5000 dazu. Jener hocheffiziente Feldspulentreiber profitiert von einer neuen Flachdrahtfeldspule und zog die Entwicklung einer ganz neuen Lautsprecherlinie nach sich. Von diesen Schallwandlern namens Audio Frame X wird noch zu hören sein.

Wolf von Langa – Elektromagnetisch dynamisch

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Christine von Langa

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