Devialet LE 200 – Der galante Umdenker

Mehr desselben? – Mitnichten! Der Devialet Expert LE 200 ist nichts weniger als ein Ausweg aus dem Dilemma. Und ein höchst ansehnlicher obendrein.

Devialet LE 200 Vollverstärker Teil 1Der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick hat in seinem Buch Anleitung zum Unglücklichsein ein allzu menschliches Dilemma auf den Punkt gebracht: Immer wieder verharren wir in einer Haltung, die er „Mehr desselben“ nennt. Das bedeutet in aller Kürze: Wenn eine wie auch immer geartete Anstrengung misslingt, ziehen wir es vor, diese Art der Anstrengung zu intensivieren, um doch noch ans Ziel zu kommen. Und nur höchst ungern grundsätzlich umdenken. Eine zunächst einmal etwas ernüchternde Sichtweise, die uns Menschen ein ordentliches Maß an Vernunft, auf die wir so stolz sind, kurzerhand abspricht. Und doch – leider – wahr.

Wie so oft, wenn es um irrationale Muster geht, kann auch die HiFi-Szene den Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptung liefern. Beispiel: Wenn ein Verstärker mit großem Trafo nicht den gewünschten Klangerfolg bringt, wird in ein Modell mit noch größerem Trafo investiert. Dann wird’s sicher besser werden. Dieses Muster lässt sich auf die Größe von Lautsprechern, Kühlkörpern, Cinch-Steckern, das Gewicht von Plattenspielern, Gehäusen, Racks, die Dicke von Lautsprecherkabeln oder die Fremdartigkeit verwendeter Materialen übertragen.

Mal ehrlich: Hat ein solcher Schritt jemals völlige Zufriedenheit gebracht?
Cai Brockmann und ich beschäftigen uns diesmal mit dem Gegenentwurf. Mit einem Devialet LE 200 – einem erstaunlichen Verstärker, dessen Technik der Kollege Anselm Goertz ausführlich in FIDELITY Nr. 26 vorgestellt hat, weshalb wir uns hier und jetzt ganz auf die Musik konzentrieren können. Was sich letztlich auch als sehr passend herausstellt.

Zum Einstieg steht uns das folgende Setup zur Verfügung: Mark Levinson 390S als Laufwerk, per AES/EBU in den Wandler des Devialet 200, von dort zu einem Paar Diapason Adamantes 25th. Immerhin: Die Lautsprecherkorrektur SAM (siehe Infokasten) ist für diesen Lautsprecher installiert und auch aktiviert, doch sämtliche beteiligten Geräte stehen „unaudiophil“ direkt auf dem Boden und sind mit absoluten Standardkabeln angeschlossen, Phasenlagen selbstverständlich nicht überprüft. Also erst einmal nur eine Arbeitsgrundlage, eine Basis zum Spielen und Ausprobieren.
Zuerst dreht sich ein Master mit Bachs Goldberg-Variationen (am Cembalo eingespielt von Alexander Puliaev) im Player. Cai Brockmann sitzt, lauscht, versinkt, schweigt. Dann: „Ist das grandiose Musik! Was gibt’s denn noch?“ Bitteschön, jetzt kommt eine sehr alte Aufnahme von Billy Joel zum Zuge. Gleiches Ergebnis. Und damit ist über diese Gerätekombination eigentlich auch schon alles gesagt! Wir haben uns getroffen, um „technisch“ oder „kritisch“ zu hören, auszuprobieren, dem Gerät auf den Zahn zu fühlen. Stattdessen hören wir gemeinsam Musik, surfen in freier Assoziation durch vorhandene und mitgebrachte CDs, haben Appetit auf mehr. Auf mehr Musik.

Nach einer ganzen Weile müssen wir uns am Riemen reißen und uns auf unsere selbst gestellte Aufgabe besinnen: weitere Lautsprecher anschließen, andere Quellen hören, auch die (zumindest in der HiFi-Welt) innovative Lautsprecherkorrektur des Devialet mal ausschalten. Die während dieser Versuche gemachten Beobachtungen werde ich gleich noch dokumentieren. Spannender ist jedoch, dass wir uns jedes Mal wieder dabei ertappen, in die Musik abzudriften.

Unterm Strich halten wir fest: Der Devialet klingt so wenig nach Verstärker wie kein anderer uns bekannter. Nicht weich, nicht hart, nicht detailliert, nicht kräftig. Wir können schlicht keine klangliche Signatur ausmachen. Was ihn nicht zum objektiv besten Verstärker der Welt macht, sondern zum subjektiv besten Verstärker der Welt für alle, die genau so einen „Nicht-Klang“ suchen. Da es beim Thema HiFi um ein Hobby und die Freude an der Musik geht, gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ sondern nur ein persönliches „passt“ oder „passt nicht“. Und bei uns passt es. Für all diejenigen aber, die es als entscheidenden Teil des Hobbys ansehen, ausführlich an der Anlage zu basteln, Pucks, Racks und Netzkabel ausprobieren wollen, kann der Devialet das Ende ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung bedeuten. Sie sind also gewarnt!

Nun aber, wie versprochen, konkretere Beobachtungen zum Devialet 200 mit unterschiedlichen Schallwandlern, Konfigurationen und Einstellungen.

• Mit Diapason Adamantes 25th – mit und ohne SAM

Bereits ohne eingeschaltetes SAM stellt sich der Devialet an den Diapason als ein großartiger Verstärker dar. Mit aktiviertem SAM jedoch klingt alles lockerer und natürlicher. Ganz untechnisch ausgedrückt, hört man ohne SAM die Anlage und die Technik ein bisschen mehr heraus. Zwar fängt uns auch jetzt die Musik immer wieder ein, allerdings ist nun ein Teil des Zaubers dahin. Mit eingeschaltetem SAM scheint sich der Raum, in dem die Musik aufgenommen wurde, nicht mehr den Gegebenheiten des Hörraums unterordnen zu müssen, die räumliche Ausdehnung wirkt schlicht größer. Auch profitieren zuvor minimal eckige Transienten von SAM, werden weicher wiedergegeben. Harte Tonanfänge gewinnen ihre Lockerheit zurück, klingen weniger kantig. Das sollte man allerdings nicht mit einer Verrundung aufgrund von Detailmangel verwechseln – mit SAM klingt es schlicht besser, echter.

• Mit KEF LS 50 – mit und ohne SAM

Auch für KEFs deutlich günstigere LS 50 bietet Devialet ein Korrektur-File an. Das Prozedere der Neukonfiguration für den Lautsprecherwechsel ist schnell erledigt: von der Devialet-Homepage die entsprechende Datei laden, auf einer SD-Karte sichern, diese in den Verstärker stecken, fertig. Die LS 50 spielt deutlich „kleiner“, aber auch farb- und detailärmer als die Diapason, aber doch in sich stimmig, locker, untechnisch. Wieder hören wir einige Tracks, bis Cai Brockmann bemerkt: „Oops, ich habe schon wieder vergessen, auf die Geräte zu achten!“ Das wollen wir freilich als gutes Zeichen werten. Ohne SAM ergibt sich ein ähnlicher Effekt wie zuvor, allerdings fällt der Unterschied bei der KEF größer aus als bei der Diapason, bei der man laut Devialet gar nicht so viel korrigieren muss. Die Wiedergabe ohne SAM klingt nun technischer, die Anlage als solche „fällt mehr auf“. Auch schrumpft der Raum ein wenig, der Hörraum scheint wieder die natürlichen Begrenzungen für die Abbildung zu stellen. Auch hier ein ganz klares Votum für SAM.

• Mark Levinson 390S – als kompletter CD-Player oder reines Laufwerk eingesetzt

Ein zugegeben unfairer Vergleich, hat sich doch in der Digitaltechnik gerade in den letzten Jahren ungemein viel getan. Zudem muss das Signal, wenn es analog vom Player kommt, zwei Wandlungen mehr durchlaufen. Gleichwohl kann der ML-Wandlertrakt in seiner ureigenen Domäne, den Basslagen, immer noch beeindrucken, indem er dem Kontrabass in Chet Bakers Band ein paar Farbnuancen mehr spendiert, sodass er noch hölzerner und knarziger daherkommt. Andererseits klingt der DAC im Devialet 200 weniger „verhangen“, in den Höhen offener und glänzender, er löst deutlich feiner auf und öffnet den Raum um mehr als nur eine Nuance. Wenn auch der betagte Wandler des 390S ein überaus respektables Leistung zeigt, fällt das Ergebnis unterm Strich ganz klar für die digitale Signalanlieferung an den Devialet aus. Insgeheim freue ich mich, dass wenigstens das bewährte ML-Laufwerk nach wie vor kaum Konkurrenz zu fürchten hat.

• Musik via USB vom Computer

Ein spannendes und sehr weites Feld. Welcher Computer-Player klingt am besten, in welcher Konfiguration der Software liegt das höchste Glück? Nach einigen Versuchen, die alle akustisch klar nachvollziehbar sind, hören wir schließlich mit dem JRiver Media Center. Wir lassen die Dateien aus dem Arbeitsspeicher spielen, um die beste Performance zu gewährleisten. Anschließend wollen wir einmal ganz nah an die Quelle kommen und hören uns einige völlig unbearbeitete Aufnahmedateien aus meinem Fundus an. Noch nicht gemixt oder geschnitten, frei von jeglichen Plug-ins spielen neapolitanische Arien in 24/96 direkt aus der DAW Sequoia. Spätestens jetzt hat sich die Frage nach irgendwelcher Technik erübrigt – das ist nur noch Musik. Und Raum. Kollege Brockmann kann praktisch nur durch Androhung von Gewalt vom sofortigen Entwenden dieser Files abgehalten werden (Also, ich muss doch bitten, Herr Kollege! Diesen freien USB-Stick halte ich nur rein zufällig in meiner Hand und … na gut, ich setze mich wieder brav hin. – Anm. CB).

• Musik von der LP – Standardeinstellung oder ans System angepasst

Im SME V des Transrotor ist ein Ortofon Cadenza Bronze montiert, der Devialet 200 hat ein Anpassungsfile für genau diesen Abtaster geladen. Die präzise Anpassung sorgt auch bei Phonobetrieb wieder für eine besonders natürliche und unauffällige Wiedergabe. Zugegeben, bei meinen Vergleichen habe ich externe Vorverstärker gehört, die noch detaillierter spielten und den Raum noch weiter ausleuchteten. Dafür sind dann allerdings Summen fällig, die wohl nur für wirkliche Analogenthusiasten zu rechtfertigen sind und in keinem vernünftigen Verhältnis zum Preis des Devialet 200 stehen. Zudem bieten sie eine direkte Konfigurierbarkeit am (Phono-)Vorverstärker ohne Umweg über einen Computer. Wer häufig den Tonabnehmer wechselt, wird das sicherlich gutheißen. Wer aber „ganz normal“ analog Musik hört, wird den Plattenspieler als eine von mehreren Quellen benutzen und sich über die insgesamt ja erstklassige und überaus variabel anpassbare integrierte Phono-Lösung freuen.

• Netzkabel und Aufstellung

Dieser Abschnitt wird kurz. Denn dem Devialet scheint es schlicht egal zu sein, worauf er steht oder woran er hängt. Nach einigen Versuchen mit unterschiedlichen Basen, Racks, Pucks und so weiter gebe ich auf, da ich in der Praxis keinen Unterschied feststellen kann. Es scheint übrigens auch weitestgehend egal zu sein, ob der Amp auf einem Rack oder auf dem Boden und ob er dort normal, hochkant oder auf dem Deckel steht. Auch die Frage nach einem speziellen Netzkabel erübrigt sich meiner Meinung nach; Unterschiede zwischen Standard- und Tausend-Euro-Strippen kann ich auf Anhieb nicht feststellen, das Aufspüren der korrekten Netzphasenlage entpuppt sich als sinnloses Unterfangen.

Wie schon erwähnt: Den objektiv besten Verstärker/Lautsprecher/Plattenspieler gibt es nicht. Nur den subjektiv passenden. Für wen ist der Devialet Expert LE 200 gemacht? Menschen, die neben (oder gar statt) der Musik lieber HiFi-Technik und die Anlage an sich als Hobby betreiben, werden mit dem Devialet wohl nicht glücklich werden. Denn er lässt nur wenig Raum für die üblichen Spielereien mit Kabeln, Untersetzern, Racks und so fort, entzieht sich solchen Beschäftigungen durch das hohe Maß, mit dem ihn seine Erbauer „durchentwickelt“ haben. Der Devialet 200 steht für sich, spielt völlig geschlossen und benötigt zur ordnungsgemäßen Entfaltung seiner eigenen Talente keinerlei Tuningmaßnahmen.

Für ambitionierte und ausschließliche Musikhörer kann ich mir aus genau diesen Gründen kaum einen besseren Verstärker vorstellen. Er lässt die Musik ungehindert passieren, treibt mehr oder minder jeden Lautsprecher (siehe Laborbericht in FIDELITY Nr. 26) zu Höchstleistungen und sieht nebenher noch so gut aus, dass man sich vor „highendig“ völlig unbelasteten Zeitgenossen noch nicht einmal rechtfertigen muss – ganz im Gegenteil. Dass der Devialet all dies zu einem vergleichsweise moderaten Tarif bietet, macht ihn nur noch begehrenswerter. Derzeit könnte ich kaum eine Alternative benennen. Und ich glaube, auch Cai Brockmann ist ernsthaft ins Grübeln geraten …

Technik-Spezialitäten des Devialet 200 in der audiophilen Praxis

• Record Active Matching (RAM)
Die anpassbare Phonoentzerrung

Devialet LE 200 Vollverstärker Teil 1 Phono EQ-Kurven

Mit Record Active Matching (RAM) verfügt der Devialet über eine absolut phasentreue Anpassungsoption der Entzerrerkurve auf Schneidkennlinien, Mischungsverhältnisse und Pegelspitzen bestimmter Schallplattenlabels. Ein feines, wirkungsvolles und unkompliziertes Digitalwerkzeug, für das rein analog ein beträchtlicher Hardware-Aufwand nötig wäre.

Der Devialet 200 wandelt alle eingehenden Analogsignale, also auch die eines Tonabnehmersystems, in digitale Datenströme. Das wiederum erlaubt eine sehr präzise, absolut phasentreue Anpassung und Abstimmung der Entzerrerkurve auf das angeschlossene Tonabnehmersystem; Devialet nennt diese Spezialität Record Active Matching. Via RAM lässt sich jeder Phonozweig – der 200er akzeptiert bei entsprechender Konfiguration zwei Plattenspieler respektive Tonabnehmersysteme – auf bevorzugte Schneidkennlinien, Mischungsverhältnisse und Pegelspitzen einstellen. Derzeit stehen hierfür rund ein Dutzend Optionen zur Verfügung, von Decca und EMI über RIAA 1953 oder 1976 bis Telefunken, L’Oiseau-Lyre oder Columbia.
Wer also grundsätzlich kein Problem damit hat, auch via Plattenspieler „digital“ Musik zu hören, dem steht mit RAM ein feines, wirkungsvolles und unkompliziertes Werkzeug zur Verfügung, für das man rein analog einen beträchtlichen Hardware-Aufwand betreiben müsste. Und diese quasi analoge Spielwiese durchs digitale Hintertürchen wird sicher nicht kleiner werden. Devialet verspricht mit weiteren Upgrades der internen Expert-Firmware neue kompatible Kurven.

• Speaker Active Management (SAM)
Lautsprecher 2.0 – alles unter Kontrolle

Die Idee, die Performance eines passiven Lautsprechers über eine korrigierende Vorentzerrung im zuliefernden Verstärker zu verbessern, ist keineswegs neu und bei (guten) professionellen Beschallungslösungen absolut üblich. Nicht aber bei den allermeisten HiFi-Anlagen, und so systematisch und bequem konfigurierbar wie bei SAM (Speaker Active Management) von Devialet gleich zweimal nicht.
SAM berücksichtigt knapp 60 technische Parameter eines Lautsprechers. Um den Optimierungsalgorithmus eines bestimmten Lautsprechermodells zu berechnen, vermisst Devialet ein Referenzpärchen des jeweiligen Lautsprechers im hauseigenen Labor, wobei auch die Einflüsse von Frequenzweichen, Gehäusen und eventuellen Reflexöffnungen erfasst werden. Die daraus resultierenden (Korrektur-)Daten werden per Konfigurator und SD-Card in den Devialet übertragen. Dass SAM in der Praxis hörbar gut funktioniert und sehr empfehlenswert ist, hat auch Kollege Gawlick schon anschaulich beschrieben. Und dank der ultrastabilen Performance der Leistungsstufen ist eine hörbar „gnadenlose“ Umsetzung der Vorabkorrektur via DSP kein Problem, zudem sorgt SAM auch für einen gewissen Schutz vor Überlastung, weil die entscheidenden Parameter, ab wann es „gefährlich“ wird, ja bekannt sind. Darüber hinaus lässt sich SAM in sehr feinen Stufen hinein- oder herausregeln, sodass keineswegs die volle Korrektur anstehen muss – „Lautsprecher-Transformierung“ al gusto sozusagen. Devialet bietet mittlerweile für weit über 600 renommierte Schallwandlermodelle passende Korrektur-Algorithmen an. Und auch in dieser Disziplin versprechen die Franzosen eine stete Erweiterung des Angebots.

• Upgrade-Optionen
Klangtuning via Zwilling

Schon der „einfache“ Devialet, frisch aus dem Karton, entpuppt sich als herrlich durchlässige Musikmaschine. Wie auch schon in Stefan Gawlicks Praxisreport zu lesen war, spielt der LE 200 bereits mit dem mitgelieferten Netzkabel und „irgendwie irgendwo“ aufgestellt bzw. einfach an die Wand gehängt schon hervorragend. Der Franzose wäre allerdings kein echtes High-End-Gerät, wenn mit massiven Tuningmaßnahmen nicht wenigstens ein klitzekleines bisschen Mehr an Präzision und Stabilität herauszukitzeln wäre. Und siehe da: Die klanglichen Vorteile eines (viel) besseren (und noch viel teureren) Netzkabels mit „richtiger“ Ausphasung sowie eine sorgfältige Aufstellung lassen sich mit ein wenig gutem Willen und genug Ruhe durchaus nachvollziehen. (Zugegeben, ich war diesbezüglich gegenüber dem Kollegen ein wenig im Vorteil …)
Im Unterschied zu den meisten anderen Verstärkern seiner Preiskategorie ändert sich aber an der grundsätzlich neutralen Klangsignatur des 200 nichts. Wirklich effektives Devialet-Tuning läuft daher auf eine ganz andere Empfehlung hinaus: Im Verbund mit einem zweiten Exemplar wird der LE 200 zum LE 400 und liefert nun im Doppelmono-Betrieb schlicht die doppelte Leistung. Und das wirkt vor allem an anspruchsvollen Schallwandlern – und welcher ist das nicht – wie eine audiophile Frischzellenkur. Ganz nebenbei verdoppelt sich so auch die Zahl der Eingänge, sodass dann beispielsweise bis zu vier Plattenspieler oder ein ganzer Sack voll digitaler Zuspieler parallel betrieben werden können. Kurzum: Ein Upgrade zum Devialet-Doppelpack, das auch nachträglich möglich ist, sei im richtigen Geräteumfeld nachdrücklich empfohlen.

Cai Brockmann

Devialet LE 200 Vollverstärker Teil 1 Navigator

 

Vollverstärker / DAC / Streamer
Devialet LE 200

Leistung: 2 x 300 W
Eingänge/Ausgänge: variabel konfigurierbar (http://de.devialet.com/system-expert)
Besonderheiten: volldigitale Signalverarbeitung, Klangregelung, Leistungsbegrenzung abschaltbar/konfigurierbar, Wandaufhängung optional
Ausführung: Aluminium massiv, schwarze Chromoptik
Maße (B/H/T): 38,3/4/38,3 cm
Gewicht: 6 kg
Garantiezeit: 5 Jahre
Preis: 7000 €

Audio Components
Harderweg 1
22549 Hamburg
Telefon 040 2785860

www.audio-components.de

 

Lesen Sie hier, wie sich der Devialet 200 im Labor schlägt. 

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