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Tradition und Innovation: Naim Audio

Kleine Kisten in drögem Industrielook, aus denen gigantisch guter Klang kommt: Auf diesen simplen Nenner ließen sich jahrzehntelang die Geräte der 1973 von dem dezidierten Querdenker Julian Vereker (1945 – 2000) im britischen Salisbury zusammen mit Shirley Clarke gegründeten Firma Naim Audio bringen. Der Ex-Rennfahrer Vereker war bekennender Musikfan, fand allerdings das, was der Markt seinerzeit an Unterhaltungselektronik zu bieten hatte, nicht für seine Ansprüche ausreichend. Vereker, als Elektroingenieur ein Autodidakt, begann mit dem Bau hochwertiger Verstärker, deren klangliche Qualitäten schnell auch andere überzeugten und die der jungen Firma einen guten Ruf auch und gerade in der Profi- und Studioszene einbrachten.

Aufmerksamkeit erregte Naim durch (selbst-)ironische Werbekampagnen – und durch Geräte, die dem Trend der 1970er und 1980er Jahre konsequent entgegenliefen: Hier gab es keine von Knöpfen übersäten Frontplatten in Ehrfurcht gebietendem Halbmeter-Maß, kein eloxiertes Aluminium, keine Bling-Bling-Materialschlachten. Die Kreationen der Firma Naim Audio zeichneten sich stattdessen durch optische Schlichtheit und klangliche Präzision aus. Schnell zur Legende wurde der 1983 vorgestellte Vollverstärker NAIT – weil er größere und teurere Mitbewerber mit Lässigkeit platt machte und so den Kultstatus der britischen Marke zementierte. 1991 folgte der designmäßig und klanglich passende CD-Player CDS. Puristische Musikmaschinen, bei denen aus klanglichen Gründen auf (ungewöhnlich beschaltete) DIN-Stecker gesetzt wurde, als der Rest der HiFi-Welt längst die Cinch-Verbindung zum Standard erhoben hatte.

Wer kompromisslose Hardware anbietet, sollte auch für die passende Software sorgen: 1993 entstand das Plattenlabel Naim Records, auf dem im Laufe der Zeit einige klanglich wie künstlerisch herausragende Scheiben produziert wurden. Die übrigens auch auf Nicht-Naim-Geräten einen fulminanten Sound haben.

Dem eigenen Endstufenbau ein Denkmal setzt Naim im Jahr 2000 mit dem großen Endverstärker NAP 500, der zugleich die Designlinie für die nächsten Jahre vorgibt: klar, aber nicht langweilig, schlicht, aber nicht billig. No nonsense eben, was auch für die elektronischen Schaltungen in den markanten schwarzen Gehäusen gilt.

Während andere nach der Jahrtausendwende wichtige Trends verschlafen und auf Althergebrachtes setzen, sucht man bei Naim nach neuen Wegen und schmiedet neue Allianzen. So wird etwa unter dem Motto „Naim for Bentley“ gezeigt, wie hochwertig Car-HiFi gestaltet werden kann: Aus Nobelkarossen werden fahrende Konzertsäle.

Auch der zunehmenden Vernetzung und dem allmählichen Abschied von physischen Tonträgern zollt man bei Naim brillanten Tribut. Bereits 2009 haben die innovativen Briten mit dem Naim Unity ein Universalgerät im Portfolio, das einen Streamer, einen Vollverstärker und einen CD-Player in einem Gehäuse vereint. Vom unverwechselbaren Naim-Klang geht dabei kein Quäntchen verloren.

2013 feiert man das 40-Jährige und räumt ein Jahr später den renommierten „Queen’s Award“ ab – für ein breitbandiges Sortiment, in dem sich alles findet, was in die Zukunft führt: innovative Netzwerkplayer, kompakte All-in-one-Produkte, Musikserver und D/A-Wandler. Zwischendurch stellt man im selben Jahr die „Statement“-Verstärker – die Vorstufe NAC S1 und die dazu passenden Mono-Endstufen NAP S1 – vor, um „die Grenzen des Machbaren in puncto Wiedergabe und Ästhetik neu zu definieren und für Naim ein neues Kapitel aufzuschlagen“, wie es auf der Homepage der Firma selbstbewusst heißt.

Bahnbrechend erscheint das 2014 eingeführte drahtlose Multiroom-Musiksystem „Mu-so“, das mit den kleinen grauen Kisten der Gründerjahre nur noch die dezente Farbgebung gemeinsam hat. Hier gibt es – in überaus kompakter Form – Airplay, Streaming, Spotify Connect, TIDAL, Bluetooth (aptX), Webradio sowie App-Bedienung des Systems über iOS und Android. So macht man High End auch für kommende Generationen attraktiv.

 

Naim Audio,
in Deutschland und Österreich über Music Line Vertriebs GmbH,
Hainbuchenweg 14-18,
D-21224 Rosengarten,
Tel.-Nr. +49 4105 77050,

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