Henry Audio Markenwelt

Henry Audio DAC


Alle für Henry, Henry für alle

Er scheint ein weiser Mann gewesen zu sein, Henry Olsen, der Großvater von Børge Strand-Bergesen, denn er wusste, was das Wichtigste ist, das ein Ingenieur braucht: einen ordentlichen Hammer. Gelernt hatte Henry Olsen das im Schiffsbau, wo er Zeit seines Lebens tätig war. Dort prüfte ein Ingenieur die Stabilität des Schiffsrumpfes durch Hammerschläge und das Geräusch, das sie auf den vernieteten Stahlplatten hervorriefen. Als Henry Olsen hörte, dass sein Enkel Elektro-Ingenieur wird, vermachte er ihm seinen Hammer mit den Worten: This is my hammer. It’s a good hammer, and I give it to you.

Ob dieser Hammer bei der Entwicklung des bislang einzigen Produktes von Henry Audio, dem USB DAC 128 MkII, zum Einsatz kam, etwa zur finalen Feinbearbeitung misslungener Prototypen, entzieht sich unserer Kenntnis. Festzuhalten ist aber, dass der Henry Audio USB DAC 128 MkII, im Grunde auch so ein Hammer ist, mit dem der Audio-Ingenieur die Qualität einer Wiedergabekette abklopfen kann, dazu aber mehr in einem in Kürze folgenden Test des sehr günstigen D/A-Wandlers.

Die Geschichte von Henry Audio nahm Gestalt an, als Børge Strand-Bergesen auffiel, dass Kunden bereit waren, für bequeme Nutzung von HiFi, wie das einfache Einschleifen eines DACs über USB, klangliche Abstriche in Kauf zu nehmen. Strand-Bergesen wollte das keinesfalls. Es ergab für ihn keinen Sinn, die reichhaltigen Möglichkeiten, die neuartige Streaming-Dienste wie etwa Tidal mit Downloads in CD-Qualität boten, schon im ersten Schritt nach dem PC qualitativ zu verwässern. Seine Ambitionen gingen sogar noch weiter: Es sei dringend geboten, Computern eine Nachhilfestunde in Sachen HiFi zu geben, lautete eine seiner ersten Schlussfolgerungen. Im Prinzip die Geburtsstunde von Henry Audio.

Auch wenn Strand-Bergesen zunächst versuchte ein USB-Audio-Protokoll für CD-Player zu entwickeln. Im Zuge dessen stieß er auf das Open-Source-Projekt SDR Widget, wo bereits erfolgreich ein USB-Protokoll implementiert worden war. Und zwar eines, das sich den Takt nicht aus der Hand nehmen ließ, zu einem Zeitpunkt als asynchrone USB-DACs längst noch nicht Standard waren. Es ergaben sich Kooperationen mit Software-Entwicklern aus aller Welt, die schließlich in ein Produkt flossen, das als direkter Vorgänger des Henry Audio DACs gelten darf: Es hieß QNKTC (Quantization Noise Killed The Cat) AB-1, dann AB-1.1, schließlich AB-1.2. Letztere Entwicklungsstufe absolvierte einige erfolgreiche Tests in skandinavischen HiFi-Magazinen, bevor die Produktion auf die Philippinen verlegt wurde und das Produkt einen weniger humorvollen Namen bekam: Henry Audio USB DAC 128.

Auch heute noch ist Henry Audio ein offenes Projekt ohne Geheimnisse. Auf der Website findet sich ein Fact Sheet mit allen technischen Details. Es enthält sogar den Open-Source-Schaltplan. Jeder, der sich berufen fühlt, soll an der Entwicklung des Henry-DACs mitwirken können, findet Børge Strand-Bergesen, was Henry Audio fundamental von anderen Herstellern unterscheidet, wo gerne mal ein großes Mysterium um an sich einfachste Schaltungen gemacht wird. Strand-Bergesen ruft dagegen explizit dazu auf, sich mit dem Ist-Zustand nicht zufrieden zu geben, und etwa eine externe Stromversorgung zu konstruieren.

Als Kind verbrachte Børge Strand-Bergesen seine Ferien meist in Deutschland, was den Ausschlag dafür gab, es nach den Erfolgen im skandinavischen Raum, auf dem deutschen HiFi-Markt zu versuchen.


Henry Audio
Børge Strand-Bergesen
Hvalstadlia 4
1395 Hvalstad
Norwegen
Telefon: +47 90639918
Email: borge@henryaudio.com

Test Henry Audio USB DAC 128 MkII

Test: Henry Audio USB DAC 128 Mk II

Kontakt Deutschland


Henry Audio
Børge Strand-Bergesen
Hvalstadlia 4
1395 Hvalstad
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