Westdeutsche HiFi Tage 2016, Bonn – Guter Sound, böser Sound

Selbstverständlich gab es auf den Westdeutschen HiFi-Tagen (WDHT) auch 2016 wieder echte Ausfälle. Das ist bei über 100 Ausstellern völlig normal und absolut tolerabel. Der größte Ausfall jedoch waren – schon wieder – gewisse Zustände im Hotel Maritim selbst. Erneut schaffte es die Nobelherberge nicht, der absehbaren Anzahl der Gäste einen entsprechenden Service zu bieten. Die morgendliche, aber auch die abendliche Gastronomie ließ schon bei selbstverständlichen Dingen zu wünschen übrig. Und die Auslegeware im stärker frequentierten Fahrstuhlbereich war derart verschlissen, dass wir uns streckenweise schon fast in einem abgerockten Jugendzentrum wähnten.
Warum wir darüber meckern? Weil das Maritim Bonn als Vier-Sterne-Hotel geführt wird und für Speisen und Getränke ziemlich sportliche Summen aufruft. Ein solches Missverhältnis würden wir bei HiFi-Gerätschaften genauso anprangern.


Für den streckenweise bedauerlichen Eindruck des Hotels kann der Messe-Veranstalter HiFi-Linzbach natürlich nichts. Und insgesamt klappen die Westdeutschen HiFi-Tage ja vorzüglich, das war von Ausstellern und Besuchern gleichermaßen zu hören. Von wegen verflixtes siebtes Jahr …

Das Team

Aufgrund des Feiertags zur Deutschen Einheit fanden die WDHT 2016 an einem Sonntag und dem Feiertags-Montag statt. Der Eintritt war wie immer frei, die Besucher strömten besonders am ersten Ausstellungstag in Scharen auf die Messe. Und obwohl FIDELITY mit genau 540 Kilo Papier gut vorbereitet nach Bonn anreiste, waren einige Ausgaben bereits am ersten Messetag vergriffen, Bücher und Bonushefte dann im Laufe des zweiten Tages. Da staunte selbst das halbe Dutzend unserer Autoren nicht schlecht, die uns auf den WDHT wunderbar verstärkten und nach Klangtrüffeln suchte. Mit von der FIDELITY-Partie waren neben Ingo Schulz, Thorsten Schilke und Cai Brockmann noch Dr. Uwe Heckers, Georg-Cölestin Jatta, Frank Neu, Dieter Strecker und Harald Wittig. Letzterer brillierte zudem nicht nur hinter der Kamera, sondern zwischendurch auch noch auf der akustischen Gitarre. Die stand gleich neben dem üppigen Tonträger-Areal von HiFi-Linzbach zwischen zwei wunderbaren alten Aktivmonitoren von Spendor und schien nur auf ihre sachgerechte Verwendung gewartet zu haben.
Klar, dass die achtköpfige FIDELITY-Fraktion auf dieser fantastischen Veranstaltung die mit Abstand stärkste Pressepräsenz stellte. Hier nun ein paar ausgewählte Highlights der WDHT, auf die wir uns trotz allerlei persönlicher Vorlieben durchaus einigen konnten.

Ein neues altes Highlight

Ein definitives Highlight war ein kleiner, klassischer Minimonitor, ein extrem würdiger Ableger des wohl berühmtesten Nahfeldmonitors der Audiogeschichte: Ja, ausgerechnet eine LS 3/5a ist vielen von uns überaus positiv aufgefallen. Allerdings stammt dieser von einer Firma, die uns bisher entgangen war. Dabei steckt hinter Falcon Acoustics ein gewisser Malcolm Jones, also exakt jener Entwickler, der einst bei KEF federführend war und entscheidend am BBC-lizenzierten Monitor mitgewirkt hatte. Falcon Acoustics, die bisher vor allem als exquisiter Teilelieferant in Erscheinung getreten waren, realisierte nun die vermutlich mit Abstand beste Variante des eigentlich schon unter „Youngtimer“ einsortierten Monitors. Wir waren von dessen unaufgeregter, souveräner Performance im Raum von Gaudios jedenfalls dermaßen begeistert, dass wir uns sofort ein Pärchen sicherten und die Falcon schon bald in FIDELITY vorstellen werden. Ebenfalls neu bei Gaudios ist die Elektronik von Sugden. Wie Falcon Acoustics haben wir es hier mit einer Manufaktur aus England zu tun, in der ein HiFi-Gerät von A bis Z von einem Mitarbeiter in traditioneller Handarbeit gefertigt wird. Mit Sugden und Falcon hat Gaudios gleich zwei schon verloren geglaubte „Hidden Treasures“ wieder ins richtige fidele Licht gerückt. Auch von Sugden werden wir demnächst ausführlich berichten.

Netzfilter? Netzfilter!

Gute Laune dank vorzüglicher Klangqualität bekamen wir auch bei AudioQuest und ELAC. Die Verkabelung der US-Amerikaner ging eine äußerst glückliche Symbiose mit ELACs Concentro ein. Doch nicht nur die AudioQuest-Verkabelung, die komplett vom großen, auch optisch beeindruckenden Flaggschiff-Lautsprecher über die Burmester-Elektronik und dem ELAC Discovery Music Server bis hin zur Netzsteckdose reichte, konnte grundsätzlich überzeugen. Darüber hinaus zeigte AudioQuest mit dem Niagara 7000, was ein großer, erstklassig konzipierter Netzfilter wirklich leisten kann. Kein Wunder, dass praktisch alle Exemplare bereits im Vorfeld verkauft sind.

Akustisches Cinemascope

In einem großen Saal wirkt selbst eine Bowers & Wilkins 800 D3 noch ziemlich klein. Doch eine erstklassige Beschallung war für das Spitzenmodell der Serie 800 überhaupt kein Problem. Die Britin präsentierte typische Charakteristika der Instrumente in geradezu spielerischer Art, mit einer völlig selbstverständlich wirkenden Performance. Echte Dynamik war hier keine Angstdisziplin, sondern gern ausgeführter Auftrag. Sehr beeindruckend! Zudem muss die wirklich kurzweilige, informative Präsentation von Ulf Soldan gelobt werden: B&Ws Produktmanager erklärt auch komplexere Technik anschaulich und sehr gut verständlich, die anschließende musikalische Unterfütterung führt zudem an beides heran – so soll es sein!

In Szene gesetzt

Sieveking Sound verknüpfte die große Vor- und Endstufe aus Audia Flights Strumenti-Serie mit einem preisgünstigen CD-Player von Audia Flight, stellte alles auf Racks von Quadraspire und ließ sie dann von der Cardas-Leine. Hörbar erfreut darüber waren die Lautsprecher von Verity Audio, die sich in der fein ausbalancierten Akustik der Sieveking-Suite allerbestens in Szene setzen konnten. Jan Sieveking war mit fahrbaren Akustikpanels und variabler Bestückung angereist, die eine flexible Optimierung der Raumakustik erlauben. Ganz großes High-End-Kino für die Ohren!

Deutlich kleiner und extrem preisgünstig, nichtsdestotrotz sonor und griffig konnten uns Kompaktlinge von Q Acoustics verblüffen, die in einem kleinen Raum an einem kleinen Elektronik-Alleskönner von Arcam spielten. Hammersound für ganz kleines Geld.

Der ist aber süß

Weil ja auch der neue Top-Tonabnehmer von Audio Technica ja sooo klein ist, haben die Japaner ein spektakuläres, faustgroßes 5:1-Modell gebaut, das die filigrane Spezialmechanik des MC-Systems anschaulich macht – zum Abknien schön, dieses Teilschnittmodell. Wie wäre es dann demnächst mit einem passenden 60-Zoll-Tonarm?

Eine ganz frische Meldung

Brobo-HiFi präsentierte unter anderem auf Hochglanz polierte Granitlaufwerke, die wohl auch Fred Feuersteins Gattin Wilma begeistert hätten, denn auch die Plattenteller bestehen aus herrlich anzuschauendem Granit. Schön auf dem analogen Teppich blieb Pro-Ject. Das jüngste Erfolgsmodell erinnert auf den ersten Blick an DEN Klassiker aus Schottland. Tatsächlich zeigte ein zerlegt präsentierter Pro-Ject Classic, dass man für 1000 Euro einen sehr guten Plattenspieler „im klassischen Holz-Look“ bekommen kann. Allerdings ist ein Linn Sondek LP12 technisch ganz anders aufgebaut und kostet selbst mit dem gleichen Tonarm bestückt noch ein Vielfaches – ein hoch interessanter Einblick am ATR-Stand, wo übrigens auch die aktuelle Modellpalette von Stax in der Vorführung zu erleben war. Noch ganz frisch war die Meldung, dass ATR nun auch der offizielle Deutschland-Vertrieb für Music Hall ist. Die Firma von Roy Hall hat sich international längst einen erstklassigen Ruf für ihre Plattenspieler und Elektronikkomponenten erarbeitet, war aber nicht auf den WDHT 2016 präsent.
B-Fly Audio zeigte seinen Kopfhörerständer mit Stahleinlage, der für einen tiefen Schwerpunkt sorgt. Überaus günstige Kunststoff-Kabellifter in Schwarz oder Weiß heben hingegen die durchaus empfindlichen Zuleitungen zu den Lautsprechern in die Höhe. Und jeder FIDELITYaner musste natürlich den „Little Fwend“ in die Finger nehmen und abwägen, ob sein manuelles Laufwerk nicht vielleicht doch eine Art „halbautomatischen Tonarmlift“ für den Einlauf in die Endrille gebrauchen kann.

Traditionshersteller

Immer und überall – und völlig unabhängig von vinylistischen Überlegungen – kann man die äußerst attraktiv gestylten Bluetooth-Aktivlautsprecher von Canton einsetzen, die sogar noch neben der großen Reference-K-Serie im Rücken eine gewichtige Qualität und eine gehörige Portion modernen Lifestyle vermitteln. Schnuckeliges vom Traditionshersteller Canton.
Gewichtig waren wie immer die analogen Schmuckstücke von Clearaudio. Die Analogspezialisten aus Erlangen waren diesmal unter anderem auch mit mehreren Tangential-Tonarmen – und damit ausgesprochen schick – vertreten. Clearaudio beantwortete geduldig alle Fragen zum umfangreichen analogen Portfolio des Unternehmens. Ausgestellt wurde übrigens auch das Laufwerk Innovation Basic, das FIDELITY in einer kommenden Ausgabe standesgemäß präsentieren wird.

Daluso hatte zur Verdeutlichung der Wirkungsweise von Harmonix-Produkten vier gläserne Modelle eines „harmonisierten“ Fußes mit Stimmgabeln ausgestattet – ein echter Hingucker, wie auch Daluso-Chef Ed Doggen bestätigte.
Besonders intensiv geschaut hat Frank Neu auf den Massimo von Transrotor, erinnert das neue, schwere und vielfältig aufrüstbare Laufwerk mit der strengen Geometrie und der externen Antriebseinheit doch nicht von ungefähr an seinen geliebten Micro-Seiki RX-1500. Transrotor-CEO Dirk Räke gab auch unumwunden die Verehrung des Senior-Chefs für diese inspirierte Konstruktion zu und freute sich über reges Publikumsinteresse.
Das High Fidelity Studio Augsburg zeigte „einmal alles“ des aktuellen Grado-Portfolios. FIDELITY fiel in diesem Zusammenhang auch ein schicker Kopfhörer-Verstärker von Pathos auf, den wir uns gern einmal näher anschauen wollen.
Entspannung versprachen die mit „Ruhe“ gelabelten Liegestühle bei Armin Kern, wenngleich das aufgebaute Equipment mit Laufwerken von Nottingham Analogue, Elektronik von Synthesis und Blumenhofer-Lautsprechern den Puls schnell einmal höher schlagen ließ.

Personal Audio

Wer Personal Audio ernsthaft betreiben will, fand auch auf den WDHT wieder ordentlich Futter. So zum Beispiel mit einem FiiO-Player mit aufsteckbaren Kopfhörerverstärker-Modulen, der sich exakt an die Anforderungen des jeweiligen Kopfhörers anpassen lässt. Eine sehr highendige Lösung von NT Global Distribution, die sicher auch einen Zweiwege-Kopfhörer von Technics bestens angetrieben hätte. Doch die Japaner zeigten nicht nur DEN prototypischen Plattenspieler an gleich zwei Orten der Messe, Technics betrieb seinen Zwei-Wege-Kopfhörer an einem sündhaft teuren Nonplusultra-KH-Verstärker von Audio Technica.


Shure wiederum zeigte seinen elektrostatischen InEar-Hörer, der uns ehrlich gesagt ein wenig ratlos hinterließ. Wer braucht einen Elektrostaten, den man sich in den Hörgang steckt? Da bevorzugen wir doch beispielsweise eine neuartige Elektrostaten-Lösung von Sombetzki, die quasi eine neue Produktgattung zwischen Lautsprecher und Kopfhörer darstellt. Mittels schwenkbarer Panele gab es auf dem Hörsessel feinste Details und eine Auflösung wie vom Kopfhörer, aber verbunden mit dem Raumeindruck wie von Lautsprechers. Ob nun Nearfield-Monitoring oder nicht: Das ist etwas Neues mit Aha-Effekt!

Pfiffige Lösung

Ebenfalls recht neu am Markt ist Schwenk Audio, die eine pfiffige kabellose Aktivlösung präsentierte. Kleine Class-D-Amps sind samt Empfänger unsichtbar im Stativ integriert, schon die kleine Demonstration mit KEF-Lautsprechern machte uns neugierig.
Am Stand von HMS ließ es sich der Meister himself nicht nehmen, Interessenten persönlich zu betreuen. Hans M. Strassner erklärte extrem kompetent und geduldig die High-End-Stromwelt – und ist neben seinen neuen Produkten mittlerweile selbst zum „Erlebnis“ geworden.
Bei Input Audio gab es die winzige Neat Iota Alpha zu hören, die so groß klang, dass man fast darüber stolpern könnte. Zum Glück standen größere Harbeth-Modelle wie die Security gleich daneben. Bei Symphonic Line machte ein Titel von Stan Getz & Astrud Gilberto – nein, einmal nicht „The Girl From Ipanema“ – die hörbare Reife und Vollendung der Gerätschaften von Rolf Gemein spür- und hörbar. WOD Audio verblüffte uns mit einem All-in-one-Gerät von Auris im kompakten Kubusformat mit Holzteilen. Es klang ausgesprochen sonor an Standlautsprechern von Rosso Fiorentino, wahlweise aber auch mit superkleinen Lautsprechern im Boenicke-Design. Audioconcept ließ eine schlanke PMC an grandioser, großer und standfester Plinius-Elektronik von der Kette – insbesondere deren Basslagen brachten uns zum Schwärmen. Horn-Kultur überzeugte mit sehr ausgewogenem, musikalischen Klang, der sicherlich auch den ansteuernden Röhren von Musica Nova und Canever geschuldet war.
Wilder und rockiger geht es traditionell bei Reed + Odeon zur Sache. Der Reed-Plattenspieler im durchzugsstarken „Rollenbetrieb“ wurde wieder von ProgRock-Doom-DJ Andrejs Staltmanis befeuert. Ziviler und auch „klassischer“ ging es bei Friends Of Audio zu, wo erneut ein DAC von Canever – im Zusammenspiel mit Mastersound-Röhren eine Diapason Adamantes antrieb. Kein Schild vor der Zimmertür vermittelte hier den Hauch von Exklusivität …
Bei SoReal Audio lief ein eigenes Laufwerk mit einem Etsuro-Pickup an Boenicke-Lautsprechern, die einen herrlichen Gegenpol bildeten zum „Herrenzimmer“-Eindruck, der bei Mal Valve herrschte. Ein Vater mit seiner Tochter drehten beim Eintreten gleich wieder um – das muss nicht sein!

Bockfaktor 100

Gute Laune wieder bei High End Masterclass und Ascendo. Was soll auch schiefgehen, wenn AcousticPlan das Frontend lieferte und mit Chord-DAC zum „Bockfaktor 100“ (Zitat eines Messebesuchers) beitrug. Die Lautsprecher mit ihrem hohem Wirkungsgrad sind technisch eine sehr aufwändige Lösung, optisch in Mattschwarz eher etwas für stabile Charaktere, sind aber auf Wunsch auch in Edeloptik zu haben.
Bei AudioStones entdeckten wir das schöne Laufwerk ToneTool-Laufwerk erstmals in Aktion, aber auch edle PureM-Netzleisten. Einstein war wieder mal echt gut, und zwar in beiden Ausstellungsräumen. Die Bilder dürften für sich sprechen …

Good – Better – Best

Conrad Mas von AVID trumpfte erneut mit einer klasse Performance auf, frei nach dem Motto „good – better – best“. Hier spielten identische Tonarm-System-Kombinationen auf drei unterschiedlichen Laufwerken – und zeigten deren klangliche Unterschiede auf, die so gern verneint werden. Auch bei Lansche klang es sehr räumlich und stimmig, die Magie kam hier per Plasma-Hochtöner. Hoergenuss für Audiophile spielte Musik über eine eigener Server-Plattform und dänischer Edelelektronik an UbiQ-Lautsprechern, die optisch wie eine Mixtur aus Sonus Faber und Tannoy wirkten, technisch mit ventiliertem Mitteltöner und BMS-Horn unbedingt einen Besuch im Sweetspot empfahlen.
Zeit für ein Durchschnaufen: Bei AVitech gibt’s traditionell den besten Kaffee der Messe, in diesem Jahr aber auch die Premiere des ersten Bryston-Plattenspielers, serviert an Mini-Elektronik von Bryston und den ungewöhnlich konzipierten Drei-Wege-Stativlautsprechern.


HiFi 2 Die 4 hatte natürlich die analoge Augenweide von Kronos in der Vorführung. Und die Sinnhaftigkeit eines gegenläufigen Antriebs erschloss sich damit sofort, sobald probehalber der untere Teller „stillgelegt“ war. Es klang mit Gegenläufer einfach deutlich besser, echter. Auch bei XTZ konnte uns ein neuer Flaggschifflautsprecher mit Thiel-Keramik-Chassis überzeugen. Gleich in mehreren Räumen war Trinnov-Elektronik im Einsatz, die insbesondere bei mit Grimm Audio in neuester Version eine „sehr geile Performance“ (noch ein Besucher-Zitat) ablieferte – in der Tat hatten auch wir keine Fragen mehr!

Grandios

Bei Acoustic Solid zeigte Karl Wirth das klassische Portfolio, wobei uns ein rotes Laufwerk durchaus an feine Ducati-Maschinen erinnerte. Fischer & Fischer hingegen demonstrierten ihre anspruchsvollen High-End-Lautsprecher mit Schmackes, der mit großer AVM-Elektronik kein Problem darstellte.

Dynaudio hatte die neue Contour-Serie im Gepäck und spielte die kompakte neue Contour 20, die trotz eigentlich viel zu großem Raum eine tolle Performance bot. Neue Elektronik mit Schaltverstärkern und reichlich digitalem Komfort gab’s von NAD im Vorraum zu sehen. T+A wiederum war mit neuen Variationen aus der grandiosen 3000-HV-Serie am Start. Noch grandioser – und durchaus auch im Sinne von „glamouröser“ – wurde Musik und High-End-Audio mit den Röhren von New Audio Frontiers präsentiert. Angesteuert von einem perfekt eingestellten Linn Sondek LP12, boten die 300B-Amps in Push-Pull-Schaltung satten, geradezu süchtig machenden Sound an großen und offenbar „willigen“ Chario-Sondermodellen – ein Traum-Raum, in den man gerne wiederkehrte.

Leider gab es auch einige Ausstellungsräume, die wenig Hörvergügen bereiteten. Einen Ausgleich bot dann ein Zwischenbesuch beim Veranstalter HiFi-Linzbach im Hotel-Foyer, wo es Plattenspaß ohne Ende zu entdecken gab.

Insgesamt konnten wir uns auch nach den Westdeutschen HiFi-Tagen 2016 bei den Veranstaltern für die perfekte Organisation nur bedanken. Wir kommen natürlich sehr gerne wieder.

 

www.bonnaudio.de

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