Die DEinformer-Leseraktion

DEinformer – Zusammengefasst von Helmut Hack

Vermutlich hat noch nie ein Schluck Wasser solche Wellen ausgelöst wie der Inhalt der DEinformer-Proben mit „deisolytischem“ Reinigungs- und „Funktionswasser“, die wir nach unserem Test-Aufruf in FIDELITY Nr. 21 an zahlreiche interessierte Leser verschickten. Die Rückmeldungen unserer freiwilligen „Versuchskaninchen“ waren so zahlreich und vor allem so differenziert, dass sich vorab zumindest eines mit Sicherheit sagen lässt: Wir von FIDELITY können uns glücklich schätzen, denn wir haben die besten und anspruchsvollsten Leser der Welt. Aber auch die kritischsten, das soll nicht verschwiegen werden: Nicht alle Probanden äußerten sich ausschließlich positiv.
Die überwältigende Mehrheit nahm eine Veränderung wahr, Leser wie etwa Herr Thomas P., die keinerlei Effekt feststellen konnten und den DEinformer für ordinäres destilliertes Wasser halten, blieben die Ausnahme. Häufig wurde hingegen eine eingangs skeptische oder gar ablehnende Haltung betont, Herr Volker D. zum Beispiel „wollte es ansatzweise wirkungslos finden“, muss aber aufrichtig eingestehen, dass LPs und CDs nach der Behandlung „frischer und präsenter“ klingen. Keine Bange, Herr D., mit diesem Eindruck stehen Sie nicht allein.
Ein beträchtlicher Teil der Erfahrungsberichte zeigt auch Leser, die streng systematisch vorgingen. Herr Wladen B. hat CDs erst unbehandelt und danach behandelt gerippt und konnte an den Audiofiles festmachen, dass die behandelte CD „verzerrungsärmer und rhythmischer“ klang, die unbehandelte dagegen „träge und stumpf“. Herr Johannes F. formulierte das als „präziser und luftiger“ empfundene Klangbild im Konjunktiv, weil ein Blindtest kein eindeutiges Ergebnis lieferte. Steffen H. stellte insbesondere bei selbst gebrannten CDs eine außergewöhnlich starke Wirkung fest, wunderte sich aber darüber, dass eine Behandlung des Rohlings vor dem Brennen gar keinen Einfluss hatte. Eine interessante Beobachtung machte Frank J.: Bei einer teilweise verkratzten Platte erschienen ihm diese Kratzer nach der Behandlung als „schwächer“. Dies bestätigt auch Martin Höfle vom Vertrieb – DEinformer könne Mikrokratzer tatsächlich bis zu einem gewissen Grad wieder auffüllen.
Eine Dame, die zwar „gerne Musik hört“, aber mit HiFi nichts am Hut hat, konnte die Klangverbesserung bei CDs ebenso wahrnehmen wie ihr Gatte, Herr Jürgen H., der ihr behandelte CDs unbemerkt unterjubelte – nicht unbedingt die feine Art, aber der wissenschaftliche Zweck heiligt die Mittel. Ungeachtet dessen, dass Herr H. vom Disk-DEinformer überzeugt ist, würde er ihn dennoch „eher nicht“ kaufen, weil er den unbekannten Herstellungsaufwand nicht in Beziehung zum Preis setzen kann. Ähnlich argumentiert auch Jörg K., der überdies befürchtet, seine Anlage könne die Klangverbesserung vielleicht gar nicht darstellen. Auch eine Reihe anderer sparsamer und bescheidener Leser wüsste gerne, wofür genau sie ihr Erspartes ausgeben, obwohl sie eine klangliche Verbesserung feststellen können. Ein Gegenpol zu dieser Einstellung findet sich im Bericht von Thomas I., der in seinem methodischen Hörprotokoll bessere Ortung und Sprachverständlichkeit vermeldet. Das häufig berichtete Phänomen höherer Lautstärke schreibt er einer größeren Dynamikspanne zu. Abschließend lautet seine Bitte, wir mögen es ihm lieber nicht verraten, falls es sich um ein Placebo handelt. Aber gerne doch, Herr I., selbst wenn wir das könnten, würden wir es nicht tun.
Unumwunden begeistert schildert Christoph L. die Zunahme an Dynamik, Raumtiefe, Musikalität und Emotionalität, einzelne Ereignisse wie Stimmen oder Streicher scheinen ihm klarer hervorzutreten. Folgerichtig stellte er das „Testhören“ bald ein und gab sich dem reinen Genuss hin. Einziger Wermutstropfen für Herrn L.: Der Vinyl-Reiniger geht schneller zur Neige als der für CDs. Rainer G. hat sich an die Gebrauchsanweisung gehalten und der Erstreinigung umgehend eine zweite folgen lassen. Daraufhin konnte er einen starken Lotuseffekt feststellen, d. h. die Tropfen perlten einfach ab, ein Beispiel für die erfolgreiche Schutzwirkung von DEinformer. Frau Daniela R. scheint eine intensive und analytische Hörerin zu sein. DEinformer erleichterte ihr, sowohl einzelnen Instrumenten parallel zu folgen als auch die Musik „als Ganzes“ besser wahrzunehmen. Sie hatte, was beim Testhören oft zu kurz kommt, „sehr viel Spaß“ und darüber hinaus auch noch ein gutes Gewissen – eine der wenigen Zuschriften, die auch den ökologischen Aspekt von DEinformer würdigten. Einfacher hat es sich Andrea S. gemacht: Sie legte für eine dreiköpfige Kontrollgruppe Bob Marley auf, die daraufhin von ganz alleine gute Laune bekam. Außerdem hatten alle drei das Gefühl, Klangfarben differenzierter zu erleben. „Die Veränderung war eklatant!“, berichtet Frau S. erstaunt.
Nur wenige Leser gingen so weit wie Herr Birger H., den man wohl als DEinformer-Fan bezeichnen muss. Er leistete sich sogar einen Ionen-Föhn („obwohl ich von Natur aus keinen mehr bräuchte“) und behandelte CDs wie LPs, mit dem Ergebnis, dass sowohl seine Gattin als auch er die Wiedergabe als „deutlich klarer“ empfanden. Aber auch Herr H. stellte fest, dass LPs direkt nach der Behandlung stärker knisterten und sich vermehrt Schmutz an der Abspielnadel sammelte. Für beide Phänomene hat Martin Höfle von DEinformer eine einfache Erklärung: Der Putzvorgang lädt die Schallplatte statisch auf, was zu Knistern führen kann, sich aber mit der Zeit wieder normalisieren sollte. Den Schmutz aus der Rille – andere Leser berichten auch von weißen Schlieren auf der Schallplatte – könne man aber keinesfalls dem DEinformer-Reiniger in die Schuhe schieben, die Verunreinigungen müssen schon vorher dagewesen sein und haben sich durch die Behandlung nur gelöst.
Einige besonders kritische Leser, die sowohl den Vinyl- als auch den Disk-DEinformer ausprobierten, kamen zu ambivalenten Resultaten. Stellvertretend seien Guido G. und Matthias H. angeführt. Erstgenannter hörte bei CD einen Unterschied, bei der Schallplatte hingegen nicht, Letzterer empfand es als genau umgekehrt. Wer nichts hören will, fühlt auch nichts, lautet dazu sinngemäß der Kommentar von Martin Höfle.
Insgesamt tendieren die Erfahrungen unserer Leser mit einer satten Dreiviertel-Mehrheit zum Positiven. Sie sind sowohl von der Reinigungswirkung als auch von der Klangverbesserung überzeugt. Kritik entzündete sich vor allem am Preis und der geheimnisvollen Wirkungsweise. Wir möchten allen Probanden für Ihren Einsatz herzlich danken.

 

www.deinformer.com

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