D/A-Wandler AudioQuest Beetle

Audioquest Beetle, so heißt der neueste Streich des Kabelspezialisten, der sich vor ein paar Jahren auf dem Markt sogenannter Micro-DACs breitmachte.

Der nur USB-Stick-große DragonFly gilt seither als Referenz für platzsparende D/A-Wandlung hoher Qualität. Der neue, nur unwesentlich größere Beetle soll als stationäres Gerät – auch unabhängig vom PC – vielfältigere Möglichkeiten eröffnen. Denn trotz seiner geringen Ausmaße verfügt der kleine Plastikkäfer über einen optischen S/PDIF-Eingang und empfängt neben USB auch Bluetooth-Signale.
Audioquest , wobei laut AudioQuest-Vizepräsident Steve Silberman, der die Redaktion besuchte, um uns vor dem offiziellen Verkauf exklusiv einen Beetle zugänglich zu machen, die Einbettung dieses Chips über den guten Klang entscheidet. Über die Peripherie haben sich die Amerikaner tiefgreifende Gedanken gemacht und auf engstem Raum sowie innerhalb eines ausgeklügelten Schaltungslayouts eine Lösung verwirklicht, die den Beetle in gewisser Weise allen derzeit erhältlichen DACs überlegen macht. Er arbeitet mit einem neuartigen Microcontroller von Microchip Technology, der herkömmlichen FPGAs weit überlegen sein soll. In Verbindung mit dem Audio-Code von Gordon Rankin, einem Pionier der asynchronen USB-Schnittstelle, erlaubt dieser MX-Chip nicht nur den 24/96-Datentransfer über USB und Toslink, sondern auch asynchrones USB und asynchrones Bluetooth, ein Standard, den AudioQuest derzeit exklusiv beansprucht. Darüber hinaus offerieren die Amerikaner ständige kostenlose Software-Updates.


Umgehend musste sich der Beetle dann in einer hochwertigen Kette aus Valvet und der neuen B&W 803 seine Vorschusslorbeeren nachträglich hart verdienen. Zunächst über Bluetooth, was meine Vorurteile ehrlich gesagt nicht grundsätzlich erschüttern konnte. Interessant wurde es erst über USB vom Laptop. Im direkten Vergleich war der Beetle seinem „Konkurrenten“ DragonFly eine Nasenlänge voraus, da half der kleinen Libelle auch der sehr wirkungsvolle JitterBug (s. FIDELITY 6/2015) nicht aus der Patsche. Im Hochton, insbesondere bei Frauenstimmen und Streichern, klang der Beetle geradezu audiophil, ohne Schärfe oder Rauheit. Die Wiedergabe hatte insgesamt Körper, Tiefe und klang rund und reichhaltig. Cai Brockmann und ich waren gleichermaßen von den Socken ob der Qualität des kleinen Käfers. Noch eine Spur gelöster klang es erneut mit dem universellen USB-Reiniger JitterBug. In dieser Verbindung bekommt man mit dem AudioQuest Beetle für rund 250 Euro eine D/A-Wandlung, die auch neben ausgewachsenen DACs bestehen kann. Es ist tatsächlich anzunehmen, dass der Insektenschwarm von AudioQuest eine Revolution anzetteln wird.

D/A-Wandler AudioQuest Beetle, verfügbar ab Januar 2016, Preis: 200 €
AudioQuest, Hoge Bergen 10, 4704 RH Roosendaal, Niederlande, Telefon +31 165541404,

www.audioquest.de

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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