Zubehör Biophotone – Bist Du bereit?

Naturwissenschaftler sind skeptisch. Skeptiker sind interessiert. Interessierte probieren ganz einfach aus.

Das Wort „glauben“ spielt hier eine entscheidende Rolle. Worum es geht? Nennen wir es vereinfachend „Klangverbesserung einer bestehenden Anlage durch Biophotone-Produkte“. Der Glaube an die Sache entscheidet, auf welche Weise man sich dem Thema prinzipiell nähert. Oder ob man sich Biophotone überhaupt nähert. Ich hab’s getan und finde es spannend und interessant.
Es gibt viele Biophotone-Produkte für audiophile Anwendungen, in höchst unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien. Rund und eckig, dick und dünn, aus Edelstahl, Schwarzglas und in Pulverform. Zum Draufstellen, Drunterlegen, An-die-Wand-Hängen, Aufkleben, Dranheften und Stapeln, zum Einstecken (in die Steckdose) und zum Umwickeln (von Kabeln). Es gibt sogar noch viel mehr Produkte, die ein komplett biophotonisiertes Leben ermöglichen, bis hin zu Salzen und Wasser, aber das nur am Rande. Ich persönlich akzeptiere für den Musikgenuss nur äußere Anwendung.
Bereits vor gut einem Jahr habe ich den Ausführungen von Biophotone-Chef Oliver Rinaldi zu seinen Produkten gelauscht. Der ehemalige Exportleiter für „Informationsmedizin“ bemühte sich redlich, mir die Wirkungsweise des Verfahrens zu verdeutlichen. In stark vereinfachender Kurzform handelt es sich hierbei um ein Verfahren mit „Hohlraumresonatoren“, die ganz bestimmte „richtige“ Resonanzen (stehende Wellen) „auf dingliche Träger übertragen“. Hierbei müssen Trägermaterial und Frequenz kompatibel sein. Interessanterweise wurden einige „richtige“ Frequenzen aber auch durch „trial and error“ ermittelt; ein Verfahren, das ich mir auch erlauben werde im Hörraum anzuwenden.
Ich gebe zu, dass mir die großen Wissenslücken, die ich im Bereich der von Oliver Rinaldi angesprochenen Fachthemen habe, sogar halfen, dem ganzen Thema gegenüber eine recht entspannte Haltung einzunehmen. Diese lautet kurz und knapp und für meine Verhältnisse erstaunlich bayrisch: schau’n mer mal bzw. hier natürlich ebenso: hör’n mer mal. Ausprobieren und Hören finde ich, was Erfahrungen und Einschätzungen der Qualität von Musikwiedergabe betrifft, immer noch am allerbesten und zumindest subjektiv höchst aufschlussreich.


Also verteile ich nun sämtliche vorhandenen Biophotone-Produkte sorgfältig in meinem Hörstudio. Ich kann zwar nicht behaupten, dass der optische Gesamteindruck der Anlage durch die vielen Elemente auf, an und unter den Komponenten (CD-Laufwerk, DAC, Vorverstärker, Frequenzweiche, Endstufen, Kabel, Netzleiste) eleganter geworden wäre, dafür ist der erste Klangcheck nach einer knappen Woche sehr vielversprechend, die Anlage wirkt irgendwie harmonischer als zuvor. Bilde ich mir das nur ein, oder klingt es derzeit ansprechender als sonst?
In solchen Zweifelsfällen entferne ich die betreffende Komponente – hier: die komplette Biophotone-Versammlung – wieder aus dem System und höre dann erneut kritisch Musik. Das Ergebnis dieser Aktion ist ernüchternd, im wahrsten Sinne des Wortes: Das Klangbild wirkt ohne Biophotone deutlich stumpfer und weniger farbstark, eine Menge Energie der Musik scheint im Raum zu diffundieren statt am Bühnenaufbau mitzuwirken.
Also besetze ich die „von allen guten Biophotone-Geistern verlassenen“ Positionen peu à peu wieder und versuche herauszufinden, welches Produkt wohl welche Wirkung zeigt. Das gelingt mir nur zum Teil. Manchmal stelle ich beim besten Willen praktisch keine verifizierbare Wirkung fest, manchmal scheint das Klangbild sich wieder deutlich zu harmonisieren und zum vorherigen Mix aus Glanz und Kraft zurückzukehren. Ich bräuchte jetzt wohl mal ein paar Wochen freie Zeit.
Ähnliches passiert übrigens auch an ganz anderen Anlagen, selbst der kleine NAD 3020D und die KEF LS 50 auf meinem Schreibtisch profitieren sanft hörbar, aber nicht unbedingt klar verifizierbar von einer Biophotone-Umsorgung; ein Rückbau führt hier beispielsweise zu einer etwas „niedrigeren“ Bühne.
Helmut Hack, den ich ebenfalls zum Ausprobieren ermuntern kann, bringt es zwischendurch recht griffig auf den Punkt. Biophotone kann klanglich eine Wirkung entwickeln wie edle Gewürze bei einem sehr guten Menü: Selbst eine erstklassige Speise kann durch geschickten Einsatz noch deutlich gewinnen, mit einer groben Überdosierung kann es aber auch zu viel des Guten sein. Gut, Helmut, die Empfehlung des Chefkochs gilt.
Was ich übrigens ausgesprochen lobenswert finde: Die Biophotone-Produkte sind angesichts ihrer viel versprechenden Wirkung äußerst moderat bepreist, einem intensiven persönlichen Ausprobieren sollte somit erst recht nichts entgegenstehen.

 

Zubehör
Biophotone Magic Akasha

Preisbeispiele pro Stück
Cable Sleeves: 25 €
A-130 AC Guard: 60 € (4er-Set)
A-200 Disc Continuum Edelstahl: 100 €
A-200 Disc Continuum Glas: 150 €
Quantuum Power Plug: 150 €
Black Magic F-1 Glas: 200 €
X-Plosion Edelstahl: 250 €

 

www.hifi-bauernhof.de

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