Tuning für Plattenspieler

Plattenspieler reagieren im Vergleich zu anderen Quellen relativ divenhaft auf Fehler bei Aufstellung und Inbetriebnahme. Dafür belohnen sie ihren Besitzer, wenn man ihnen ein bisschen Extra-Aufmerksamkeit schenkt. Das muss nicht mal teuer sein. Hier die wichtigsten Tipps:
1. Standortbestimmung
Spendieren Sie Ihrem Plattendreher einen ruhigen, vibrationsfreien Standort.
2. Weight Watchers
Stellen Sie das korrekte Auflagegewicht ein – wird vom Hersteller des Tonabnehmersystems angegeben. Wenn keine Daten hierzu vorhanden sind, tasten Sie sich mit 1,8 Gramm ran.
3. Überhangmandat
Justieren Sie Überhang und Kröpfung des Tonabnehmers. Schablonen dafür gibt es im Fachhandel. Ebenda gibt es aber auch freundliche Menschen, die diese Fummelei für Sie übernehmen.
4. Am Rad drehen
Falls vorhanden, stellen Sie am Antiskating-Rad den korrekten Wert ein. Standardmäßig sollte dieser etwa 75 Prozent des Auflagegewichts betragen.
5. Unterlegscheibe
Probieren Sie einmal Plattentellermatten aus. Manche bringen für wenige Euro einen erheblichen Klanggewinn.
6. Beschwerde!
Plattentellerbeschwerer und –klemmen sorgen durch Druckkraft oder Eigengewicht dafür, dass die Schallplatte auf dem Plattenteller fixiert wird und nicht unkontrolliert schwingt. Kann sehr effektiv sein, aber Obacht: Allzu schwere Klemmen können gefederte Laufwerke überlasten.
7. Kabelsalat
Ersetzen Sie das mitgelieferte NF-Kabel durch ein hochwertiges Phonokabel. Das Ausgangssignal eines Plattendrehers ist so zart und fragil – warum soll es sich auch noch durch ein minderwertiges Kabel quälen?

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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