Zeitgleich zur High End 2012 präsentierte der Hamburger Vertrieb Audio Components im Münchner HiFi-Studio Life Like einen Lautsprecher, in dessen Genuss wohl nur die wenigsten kommen werden: die Magico Q7. Das 380 Kilogramm schwere Logistik-Problem stellt derzeit wohl den Gipfel dessen dar, was die renommierte US-Lautsprecherschmiede zu bauen vermag: 77 Frästeile, 639 Schrauben und fünf getrennte Kammern münden in einem Preis von sage und schreibe 160.000 Euro. Verständlich, dass selbst abgeklärte HiFi-Journalisten mit großen Erwartungen, aber auch mit einer Portion Skepsis in ein solches Hör-Event gehen, zumal an der einen oder anderen Ecke auch schon mal ähnliche Preiskategorien aufgerufen wurden. Und die Enttäuschung folgte nicht selten auf dem Fuße. Doch sind wir jetzt einmal ehrlich zu uns selbst: Bei diesem Preis kann und darf es nicht mehr die geringsten Zweifel an der Performance geben. Um es kurz zu machen: Was die Q7 im Teamwork mit einer erlesenen Spectral-Kette (inklusive eines neuen Referenz-CD-Players) ablieferte, war absolut dazu geeignet, die geforderte Summe zu rechtfertigen. Beide Berichterstatter von Fidelity (Ingo Schulz und Roland Kraft) waren sich einig, dass die Magico Q7 momentan DIE Messlatte darstellt, die zu übertreffen sicherlich extrem schwierig werden dürfte.
Erwähnenswert auch die offenkundig mit Kennerblick ausgewählten Musikbeispiele in der Vorführung, weshalb unser Fotograf nicht widerstehen konnte, schnell mal ein paar CDs abzulichten …

 Kontakt: www.audio-components.de.

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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